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Covid-19-Modus

Kirchliche Veranstaltungen wieder möglich

Aktuelle Informationen zur Pandemie Covid-19 - Stand 27. Mai

Der Bundesrat hat wie angekündigt die nächsten Lockerungsschritte beschlossen: Bereits auf den 30. Mai wird die Obergrenze für Versammlungen im öffentlichen Raum von 5 auf 30 Personen erhöht. Ab 6. Juni sind dann auch private und öffentliche Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen wieder erlaubt, sofern die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Ist die Einhaltung der Schutzmassnahmen nicht möglich, müssen die Kontaktdaten der Teilnehmenden aufgenommen werden.

Vor diesem Hintergrund lassen sich folgende Präzisierungen zu einzelnen kirchlichen Fragestellungen vornehmen:

Kirchliche Veranstaltungen
Öffentliche kirchliche Veranstaltungen sind ab 30. Mai mit 30 und ab 6. Juni mit bis zu 300 Teilnehmenden wieder möglich. Voraussetzung ist, dass die staatlich angeordneten Schutzmassmassnahmen eingehalten werden (vgl. dazu das «Schutzkonzept kirchliche Liegenschaften»). Kann dies nicht gewährleistet werden, sind die Kontaktdaten der Teilnehmenden zu erfassen. Zu den kirchlichen Veranstaltungen gehören auch Kirchgemeindeversammlungen.

Gottesdienste
Bereits seit 28. Mai sind Gottesdienste wieder möglich, sofern die staatlich angeordneten Schutzmassnahmen eingehalten werden können. Verbindlich dafür sind das Rahmenschutzkonzept des Bundesamts für Gesundheit BAG, das «Schutzkonzept Gottesdienste» der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz EKS sowie die per heute angepassten Weisungen des Kirchenrates.

Es steht den Kirchgemeinden frei, ob sie die Kontaktdaten von Personen, die an Gottesdiensten teilnehmen, erfassen wollen. Im Rahmenschutzkonzept des BAG wird dies zwar als zwingend vorgegeben; in der zugrundeliegenden Verordnung wird diese Vorgabe allerdings eingeschränkt: Die Daten müssen nur dann zwingend aufgenommen werden, wenn die Schutzmassnahmen, insbes. die Abstandsregeln, nicht eingehalten werden. Ist der Gottesdienst mit einer Konsumation verbunden (z.B. Kirchenkaffee oder Apéro im Anschluss), sind die Kontaktdaten der Gottesdienst-Teilnehmenden in jedem Fall zu erfassen.

Ab 1. Sonntag nach Trinitatis, 14. Juni, werden Gottesdienste wieder durchgeführt. Es ist den Kirchgemeinden jedoch möglich, schrittweise zu physischen Gottesdiensten zurückzukehren und teilweise bei den bereits aufgegleisten Online-Gottesdiensten zu bleiben. Wie bereits im letzten Pandemie-Mail erwähnt, sind auch Mischformen und einander ergänzende Angebote möglich und empfohlen. Bei Gottesdiensten zwischen 30 und 300 Teilnehmenden, bei denen die Einhaltung der Schutzmassnahmen nicht gewährleistet werden kann, müssen die Kontaktdaten zwingend erfasst werden. Der Kirchenrat empfiehlt, auf solche Gottesdienste zu verzichten.

Taufen und Trauungen sind ab 6. Juni unter Einhaltung der Schutzmassnahmen ebenfalls wieder zulässig. Bei den Beerdigungen entfällt die Beschränkung auf den «engen Freundeskreis».

Gemäss Rahmenschutzkonzept des BAG ist das Singen im Gottesdienst weiterhin untersagt. Vgl. dazu auch das Konzept, auf das unter «Chorproben» hingewiesen wird.

Zahlreiche Kirchgemeinden haben in den vergangenen Wochen Erfahrungen mit Online-Gottesdiensten gesammelt. Von der Landeskirche steht dafür neu die Handreichung «Gottesdienste und Musik digital» zur Verfügung, die Tipps und Hinweise gibt.