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Jetzt im Kino: Zwinglifilm

Kirchenratspräsident Michel Müller zum Zwinglifilm:

„Es scheint wie ein Paradox, dass von Zwingli, der seine Person nicht hervorheben wollte, ein Film erscheint, der ihn in die Mitte stellt. Zwingli schrieb ja zu Lebzeiten, sobald die Leute seine Schriften kennen, sollen sie ihn vergessen. Seine Anliegen sind aber nach wie vor sehr aktuell und inspirierend, weshalb er auch dargestellt werden darf. Und er wird ja explizit als Teil eines Teams zusammen mit seiner Frau präsentiert.“

„Ob Zwingli einen teuren Film befürwortet oder das Geld lieber Bedürftigen gegeben hätte? Aber die Ausgaben haben sich gelohnt, wenn man nur schon im Abspann sieht, wie viele Personen alle an dem Film mitgewirkt haben und seine Botschaft hinaustragen. Die fast schon biblische Vervielfältigung des kirchlichen Finanzeinsatzes hätte ihm dann doch auch gefallen.“

„Es gelingt dem Film, Zwinglis Charisma spüren zu lassen. Er und seine Mitstreiter berühren und wirken weder pathetisch noch hölzern, wie das sonst oft bei der der Darstellung berühmter Personen geschieht.“

 

Reinhard Bodenmann, PD Dr. theol., Kirchenhistoriker, Leiter Edition der Bullinger-Korrespondenz, Uni Zürich

„Unter vielen andern Historikern durfte ich Simone Schmid und Stefan Haupt bei ihren Vorarbeiten zum Film beraten.
Ihre Darstellung von Zwingli beruht auf seriösen historischen Forschungen. Weder haben sie aus Zwingli einen Nationalhelden gemacht, noch sind sie der Versuchung erlegen, Zwingli nach heutigen Ansichten zu beurteilen. Auch bei der Verfilmung wurde stets nach historischer Authentizität getrachtet. Das Ergebnis ist beeindruckend und auch für den schulischen und kirchlichen Unterricht geeignet.“