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Aufklärung oder Radikalisierung? Wohin steuert das Christentum?

Podium mit Michel Müller am Montag, 9. April 2018

Montag, 9. April 2018, 18.30 – 20.30 Uhr: Vortrag von Prof. Dr. Andreas Heuser, Lehrstuhl für das aussereuropäische Christentum der Uni Basel

Anschl. Podium mit Pfr. Michel Müller, Kirchenratspräsident der evang.-ref. Kirche Kanton Zürich und Prof. Dr. Andreas Heuser

Leitung Dr. Samuel M. Behloul, Fachleiter Christentum, ZIID

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Dem Christentum wird regelmässig die Rolle einer Religion mit Modellcharakter zugeschrieben, vor allem wenn es darum geht, ob sich der Islam mit der Moderne verträgt. Das Christentum habe die Aufklärung bereits hinter sich und sich längst zu einer zeitgemässen Religion entwickelt. So das gängige Argument. 

Der britische Religionshistoriker Philip Jenkins weist hingegen darauf hin, dass das Christentum 500 Jahre nach Reformation zunehmend konservativer und fundamentalistischer werde. Dies vor allem mit Blick auf Afrika, Lateinamerika und Asien.

Den gegenwärtigen Entwicklungstendenzen im weltweiten Christentum widmet sich der Vortrag von Prof. Dr. Andreas Heuser vom Lehrstuhl für das aussereuropäische Christentum der Uni Basel. Auf dem anschliessenden Podium diskutieren Prof. Dr. Andreas Heuser mit dem Kirchenratspräsidenten der evang.-ref. Kirche Kanton Zürich, Pfr. Michel Müller. Dabei wird es vor allem um die Frage gehen, wie sich die Migration von christlichen Gemeinschaften aus dem aussereuropäischen Raum auf das etablierte Christentum in der Schweiz mittel- und langfristig auswirken könnte.

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ZIID
Zürcher Institut für interreligiösen Dialog
Kulturpark
Pfingstweidstrasse 16
8005 Zürich
4. Stock

Eintritt: CHF 35.-