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Von Allmen Benedict

Aufgrund des Pfarrberufes meines Vaters waren Religion und Kirche schon immer Teil meines Lebens. Seien es die wöchentlichen Gottesdienstbesuche als kleiner Junge, um dem Vater bei der Arbeit zuzusehen, sei es die Mitwirkung bei kirchlichen Anlässen, oder das freiwillige Engagement in der Kinderhüte, Kirche war immer da. 

Zugegebenermassen hat die Begeisterung für Gottesdienstbesuche mit zunehmendem Alter stetig abgenommen, wurde es im 3. Klass-Unterricht oder im Konfirmandenunterricht doch mehr zur Pflicht, um die notwendigen Unterschriften zu erhalten. Als Jugendlicher verliert man da mal schnell die Lust, jeden Sonntag den Gottesdienst zu besuchen. Und das ist schade! Für viele ist Kirche heute nur noch ein veraltetes Konstrukt, für das man sogar noch Kirchensteuern zahlen muss. Diese Ansicht lässt sich leider auch nur schwer widerlegen. 

Für mich ist Kirche wie ein bester Freund, jemand, der für einen da ist, wenn man ihn braucht, mit dem man aber auch sonst immer wieder schöne Momente erleben kann. 

Doch jede Freundschaft braucht Pflege, auch die zwischen der Kirche und ihren Mitgliedern. Lange genug sah sich die Kirche als Institution für selbstverständlich an. Um in der Zukunft bestehen zu können, muss sie sich weiterentwickeln, den Bedürfnissen und Realitäten ihrer Umwelt anpassen und wieder beginnen, die Beziehung zu ihren Mitgliedern zu stärken. Und dafür möchte ich mich mit meinem Engagement in der Synode einsetzen. Ich möchte die Zukunft unserer Kirche aktiv mitgestalten, um sie für Jung und Alt wieder attraktiv zu machen.

E-Mail-Adresse: beneluchs@gmail.com