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Herbrich Wolfgang

Einige Jahre war ich als Gutsverwalter in meiner Kirchgemeinde tätig und gewann damals die Einsicht, dass in der zeitgenössischen reformierten Kirche mehr Positives geschieht als oft von Aussen wahrnehmbar ist.

Wobei schwindende finanzielle und personelle Ressourcen sowie zu wenig Präsenz im allgemeinen Bewusstsein der Bevölkerung heute den traditionellen sowie die der Komplexität der modernen Gesellschaft geschuldeten neuen Probleme und Aufgaben gegenüberstehen.

Ökonomische Zwänge haben nun Prozesse erheblicher organisatorischer Verschlankung der kirchlichen Strukturen ausgelöst. Rückläufige Steuersubstrate und der Wille politischer Entscheidungsträger, den Kirchen dringend nötige Zuschüsse abzuerkennen, erhöhen aber den Druck weiter.

Es gilt, der Kirche die angemessene Anerkennung für ihre Rolle als Instanz in der Gesellschaft heruzustellen und dafür zu arbeiten, dass die nötigen Mittel zur Verfügng stehen ohne die notwendigen organisatorischen Reformen zu verunmöglichen.

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