Message

3. Umweltbewusst handeln

Die Bedrohung der natürlichen Lebensgrundlagen ist eines der Kernprobleme unserer Zeit.

Die Vielfalt des Lebens auf unserem Planeten und die Überlebensfähigkeit der Menschheit und ihrer Mitwelt sind in Frage gestellt – es besteht höchste Dringlichkeit für Massnahmen gegen den Klimawandel.

Die Landeskirche tritt ein «für die Würde des Menschen, die Ehrfurcht vor dem Leben und die Bewahrung der Schöpfung» (Art. 4 Kirchenordnung).

Sie nimmt ihre Verantwortung wahr und richtet ihr Handeln konsequent nach Kriterien der Nachhaltigkeit aus. Sie ist sich bewusst, dass dies Verhaltensänderungen erfordert.


Massnahmen

Umweltmanagement verbindlich machen

In Kirchgemeinden und Gesamtkirchlichen Diensten setzen sich schon heute viele Behörden, Mitarbeitende und Mitglieder für Umweltanliegen ein. Der Klimawandel geht allerdings in einer Geschwindigkeit vonstatten, die ein umfassenderes Handeln und   eine höhere Verbindlichkeit erfordert. Es wird ein Massnahmen-Katalog zum Umweltmanagement erarbeitet. Es wird ein Prozess initiiert, der zur Zertifizierung aller Kirchgemeinden mit dem Umwelt-Label «Grüner Güggel» führt.

Vernetzung mit anderen Akteuren der Zivilgesellschaft

Die Landeskirche ist eine unter vielen Institutionen, die sich um die Zukunft unseres Planeten sorgt. Überall da, wo durch Kooperation grössere Wirkung erzielt werden kann, wird deshalb die Zusammenarbeit mit kirchlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen und Bewegungen gesucht.

Theologische und spirituelle Grundlagen und Bildung sicherstellen

Das Handeln gegen den Klimawandel erfordert einen Paradigmenwechsel und ist deshalb nicht isoliert, sondern unter Berücksichtigung des komplexen Zusammenspiels von gesellschaftspolitischen Faktoren anzugehen. Das ökologische Handeln der Kirche ist theologisch zu reflektieren und zu fundieren, und die daraus entspringenden Einsichten sind auch für die Bildungsarbeit fruchtbar zu machen.