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KirchGemeindePlus

Reformierte Gemeinschaft stärken

Alle Verantwortungsträger in die Umgestaltung der Kirche einbeziehen

Der Prozess KirchGemeindePlus der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich beruht auf einem von Vertrauen und Hoffnung getragenen Handeln. Allein aus dieser Perspektive kann die Kirche über sich hinauswachsen und sich weiterentwickeln. Sie bleibt vital, wenn sie aus einer Haltung des Aufbruchs lebt, die sich in vielfältigem Engagement äussert.

Behörden, Mitarbeitende und Pfarrschaft werden sich der gemeinsamen Verantwortung bewusst und in die Umgestaltung der Kirche einbezogen. Der Kirchenrat nutzt die bestehenden Führungsgefässe. Er stärkt Unterstützungsstrukturen und Standards für Behörden, Berufsgruppen und Leitungsfunktionen.

Planungsgrundlagen für Kirchgemeinden erarbeiten

Die Kirchgemeinden werden künftig eine Grösse haben, die vielfältige und profi lierte Ausdrucksformen des Glaubens sowie unterschiedliche Formen der Vergemeinschaftung und Nähe ermöglicht. Gleichzeitig ist zu stärken, was die Landeskirche und ihre Kirchgemeinden im Innersten zusammenhält und sowohl innovative Formen der Arbeit als auch traditionelle Angebote im Sinne eines kirchlichen «Service public» fördert.

Planungsgrundlagen für die Kirchgemeinden werden erarbeitet und kommuniziert. Diese beinhalten die geografi schen Auswirkungen von KirchGemeindePlus in Form eines Reformplans, die Etappierung des Prozesses, Erfahrungen aus Pilotprojekten, die benötigten Rechtsgrundlagen sowie Impulse und praktische Materialien zu den kirchlichen Handlungsfeldern gemäss Art. 29 KO.

Führungsinstrumente definieren und Kommunikationsformen etablieren

Kirchenentwicklung und Gemeindeaufbau sind komplexe Prozesse. Sie geschehen auf allen Ebenen der Kirche, sind eng ineinander verschränkt und betreffen die kirchliche Gesetzgebung, neue Organisationsformen sowie eine inhaltliche und kulturelle Neugestaltung des kirchlichen Lebens. Die unterschiedlichen und auch unterschiedlich involvierten  Akteure  verfügen  über  eine  mehr  oder  weniger  grosse Handlungsautonomie.

Das Zusammenspiel bedarf plausibler Instrumente der Führung und geeigneter  Formen  der  Kommunikation.  Anliegen  und  Bedürfnisse aller Akteure sollen auf- und ernst genommen werden. Führungsinstrumente und Kommunikationsformen, die Prozesse des Gemeindeaufbaus und gemeinsame Kirchenentwicklung befördern, werden erstellt.