Message

Aufgaben und Zuständigkeiten

Reformierte Gemeinschaft leiten

Führungsaufgaben wahrnehmen

Die Leitung der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich ist mit Kirchensynode, Kirchenrat, Bezirkskirchenpflegen, Rekurskommission usw. auf verschiedene Instanzen verteilt. Damit baut sie selbst auf das freiheitliche, gleichberechtigte, demokratische, dialogische und partizipative Zusammenspiel aller Verantwortungsträgerinnen und Verantwortungsträger.

Der Kirchenrat erarbeitet sich eine neue Geschäftsordnung. Er nimmt seine kirchenpolitischen Führungsaufgaben "in theologisch-geistlicher Verantwortung wahr" (Art. 217 Abs. 1 KO) und führt in langfristiger Perspektive. Er beobachtet aktiv die öffentliche Meinung und legt aus eigener Initiative und wo dies verlangt oder erwartet wird, Rechenschaft ab.

Zuteilung von Aufgaben und Leistungen von Landeskirche und Kirchgemeinden überprüfen

Seit 1963 ist die Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich in die Landeskirche und ihre Kirchgemeinden gegliedert. Sie ergänzen und unterstützen sich.  Die Kirche baut auf den Kirchge-meinden auf, die jedoch nicht auf sich allein gestellt sind und sich nicht selbst genügen dürfen und können. Das heutige Zusammenarbeitsmodell zwischen Landeskirche und Kirchgemeinden ist realpoli-tisch ausgeglichen, aber anspruchsvoll, störungsanfällig und schwer-fällig. Zur Umgestaltung der Kirche gehört eine neue Zuordnung von Aufgaben und Verantwortung auf allen Ebenen.

Der  Kirchenrat  erarbeitet  einen  Vorschlag,  wem  welche  Aufgaben und Leistungen zugeordnet werden sollen: Kirchgemeinden, Bezirk, Kanton, übergeordneten kirchlichen Ebenen, externen Leistungserbringern. Mit der Weiterentwicklung der Domäne Kloster Kappel wird auch deren Verortung in der Landeskirche überprüft.

Partnerschaftliche Gemeindeleitung ausgestalten

«Die Kirchenpfl ege, die Pfarrerinnen und Pfarrer sowie die Angestellten sind in gemeinsamer Verantwortung zum Aufbau der Gemeinde gerufen» (Art. 150 Abs. 1 KO).

Die Leitung der Kirchgemeinde basiert auf dem Prinzip der Zuordnung. In neuen Strukturen mit veränderten Rollen und Aufgaben von Mitarbeitenden und Behördenmitgliedern muss diese weiterentwickelt werden. In  der  partnerschaftlichen  Gemeindeleitung  erhalten  Kirchenpflege, Gemeindekonvent und Pfarrkonvent geregelte und verbindliche Aufgaben  und  Kompetenzen.  Entscheidungs-  und  Führungsprozesse werden entwickelt.