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Öffentliche Stadtführung von Barbara Hutzl-Ronge: Taschenuhren und Strümpfe - Das Grand Refuge der Hugenotten und die Reformation in Zürich

Bei dieser Stadtführung erzählt Ihnen die Zürcher Autorin Barbara Hutzl-Ronge, wie die aus Frankreich vertrieben Hugenotten auf ihrer grossen Zufluchtsuche nach Zürich kamen, wie die Zürcher sie beherbergten, wie sie ihnen eine Kirche für den Gottesdienst gaben und eine französische Schule einrichteten. Davon, wie die Hugenotten die Zürcher Seidenindustrie voranbrachten, indem sie Strümpfe wirkten und exquisite Stoffe woben, wird die Rede sein, aber auch, warum viele von den "Exulanten" Zürich wieder verlassen mussten. Auch von Uhren und anderen kostbaren Dingen, die die Hugenotten in der Schweiz produzierten, wird sie erzählen. Schliesslich von dem Wohlstand, den hugenottische Firmen bis heute nach Zürich bringen. Sie erfahren zudem, wie es kam, dass ausgerechnet die Zwinglistadt Zürich einen massgeblichen Beitrag zur Wiederaufrichtung der reformierten Kirche in Frankreich leistete. Und zu guter Letzt werden wir sehen, wo die mittlerweile mehr als dreihundert Jahre alte französische Gemeinde ihre neue Heimat gefunden hat: in der Église réformée zurichoise.

Veranstalter: Limmattaler Kirchgemeinden. Das Angebot richtet sich in erster Linie an interessierte Mitglieder der reformierten Kirchgemeinden des Limmattals (Birmensdorf-Aesch, Dietikon, Schlieren, Uitikon, Urdorf, Weiningen)

Anmeldung bei: Ab 3. September bei Pfr. Ivan Walther-Tschudi, ivan.walther@zh.ref.ch / 044 585 74 54.

Weitere Stadtführungen zur Reformation mit Barbara Hutzl-Ronge finden Sie unter www.hutzl-ronge.ch auf der Agenda der Autorin.