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Öffentliche Stadtführung von Barbara Hutzl-Ronge: Seidentüchli und Bankgeschäfte - Die Glaubensflüchtlinge aus Locarno und die Reformation in Zürich

Bei dieser Stadtführung erzählt Ihnen die Autorin Barbara Hutzl-Ronge, wie grossherzig die Zürcher die Locarner aufnahmen, die wegen des eidgenössischen Religionsstreits zu Glaubensflüchtlingen geworden waren.

Wir besuchen die Kirche, in der die Zürcher für die Locarner einen italienischen "Predikanten" einstellten. Von der Angst der Zürcher, die vorhandene wenige Arbeit mit den fremden Flüchtlingen zu teilen wird allerdings auch die Rede sein, ebenso vom Fleiss und Talent der Flüchtlinge, die sich selber neue Arbeit schufen. Wir gehen den Orten nach, wo die Locarner Familien den Zürcher Fernhandel in Schwung brachten, wo sie die Seidenindustrie erfanden und damit viel Arbeit in die Stadt brachten. Und Sie hören auch, wer von ihnen die erste Bank in Zürich eröffnete.Die spannenden Geschichten der Locarner Familien Duno, Zanino, Muralt, Orelli und Pebbia sowie der Pestalozzi aus Chiavenna sind Thema dieser beeindruckenden Stadtgeschichte.

Veranstalter: Limmattaler Kirchgemeinden. Das Angebot richtet sich in erster Linie an interessierte Mitglieder der reformierten Kirchgemeinden des Limmattals (Birmensdorf-Aesch, Dietikon, Schlieren, Uitikon, Urdorf, Weiningen)

Anmeldung bei: Ab 4. August bei Pfr. Ivan Walther-Tschudi, ivan.walther@zh.ref.ch / 044 585 74 54

Weitere Stadtführungen zur Reformation mit Barbara Hutzl-Ronge finden Sie unter www.hutzl-ronge.ch auf der Agenda der Autorin.