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«Hugenotten- und Waldenserweg Aargau-Zürich-Schaffhausen»

Gründungsversammlung in Zürich

Vor rund 330 Jahren reisten innerhalb von zehn Jahren rund 30'000 Glaubensflüchtlinge aus Frankreich (Hugenotten) und dem Piemont (Waldenser) durch die Schweiz und wurden in einer grossen Solidaritätsaktion von den evangelischen Orten versorgt. Eine internationale Kulturroute erinnert an diese Geschichte des Ringens um die Glaubensfreiheit. Das Wegstück durch die Deutschschweizer Kantone Aargau, Zürich und Schaffhausen soll nun zugänglich gemacht werden mittels Karten im Internet, einer Wanderbroschüre und Informationstafeln. Dazu werden Wanderexkursionen erarbeitet und jährliche Versammlungen führen zu den Hotspots der damaligen Flüchtlingsbewegung.

Verein

Den Verein leitet Doris Brodbeck von der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Schaffhausen mit Vorstandsmitgliedern aus allen drei Kantonen. Das Pilgerzentrum St. Jakob in Zürich und das Museum Burghalde in Lenzburg stehen mit dem Verein in engem Kontakt. Kirchgemeinden am Weg und Einzelmitglieder werden zur Mitgliedschaft eingeladen. Enge Kontakte bestehen zudem zur schweizerischen Stiftung «Via – auf den Spuren der Hugenotten und Waldenser» und zu den Schwesterorganisationen in Genf, Waadt und dem Berner Seeland. Detailinformationen finden sich unter www.via-hugenotten-agzhsh.ch.  

Programm

Am Samstag 30. Juni lädt der neu gegründete Verein «Hugenotten- und Waldenserweg Aargau-Zürich-Schaffhausen» zur ersten Jahresversammlung nach Zürich in die Zwinglikirche ein, wo die Chiesa evangelica valdese, die Waldenserkirche zu Hause ist. Ein Referat der Stadtführerin Barbara Hutzl-Ronge «Die Zürcher und das 'Grand Refuge' der Hugenotten und Waldenser» gibt eine Einführung. Nach einem gemeinsamen Imbiss begleitet sie die Stadtführung zum Fraumünster, wo früher der französischsprachige Gottesdienst auch von den Stadtzürchern gerne besucht worden ist, und führt zur heutigen Eglise française auf der Hohen Promenade.