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Aktion Flucht.Punkt

Informationen zur Aktion Flucht.Punkt und zu konkreten Angeboten der Kirchgemeinden

„Und wenn ein Fremder bei dir lebt in eurem Land,
sollt ihr ihn nicht bedrängen. Wie ein Einheimischer
soll euch der Fremde gelten, der bei euch lebt."
(3. Moses 19,3)

Menschen, die aus politischer oder existenzieller Not gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen und als Geflüchtete zu uns kommen, stossen in der einheimischen Bevölkerung zunehmend auf Misstrauen und Ablehnung. Diese Entwicklung darf der Landeskirche nicht gleichgültig sein. Darum hat sie einen eigenen Fachbereich Migration eingerichtet. Dieser hat im Frühling 2015 die Aktion Flucht.Punkt lanciert.

Die Aktion Flucht.Punkt lädt die zürcherischen Kirchgemeinden ein, sich verstärkt für geflüchtete Menschen zu engagieren. Kirchgemeinden verfügen über Ressourcen, mit denen sie die politischen Gemeinden direkt oder indirekt bei der Unterbringung sowie bei der Arbeits- und sozialen Integration von geflüchteten Menschen unterstützen können. Der vorliegende Leitfaden vermittelt nützliche Informationen, Tipps und Anregungen für ein kirchliches Engagement. 

 

Das Engagement der Kirchgemeinden

Die Aktion Flucht.Punkt stösst auf eine erfreuliche Resonanz. Fast jede zweite Kirchgemeinde engagiert sich bereits in irgendeiner Form für Flüchtlinge und andere Migrantinnen und Migranten. Dies geschieht häufig ökumenisch, in regionaler Kooperation mit anderen Kirchgemeinden oder sogar in Zusammenarbeit mit anderen Organisation oder Vereinen, wie z.B. dem Solinetz. Nachfolgend finden Sie zahlreiche Beispiele, geordnet nach Art des Angebots. Die Links führen direkt auf das Angebot, sofern es auf der Website der Kirchgemeinde publiziert ist, in den anderen Fällen auf die Startseite.

Vermietung von Wohnraum

Deutschkurse

Treffpunkte

Tandem-Projekte

Freizeitangebote und Diverses


Oekumenische und regionale Zusammenarbeit

In der Flüchtlingsarbeit kann es sinnvoll sein, Projekte ökumenisch durchzuführen. In vielen Gemeinden geschieht das bereits. Auch die katholische Kirche hat eine Fachstelle für Flüchtlingsarbeit eingerichtet und unterstützt Projekte der Pfarreien finanziell.

Im Hinblick auf KirchgemeindePlus lohnt sich auch eine Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinaus. Treffpunkte und Deutschkurse werden oft von Flüchtlingen aus einem grösseren Einzugsgebiet besucht und eignen sich deshalb gut für regionale Trägerschaften.