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Vortrag & Diskussion: Was heisst es denn Gottvertrauen?

Der Auszug aus Ägypten sowie die Errettung durch Gott sind Urdaten der Geschichte Israels. In der jüdisch-christlichen Tradition gilt Israels tiefe Zuversicht, dass auch dieses gefährliche Wagnis gut ausgehen wird, als beispielhaft für Gottvertrauen.
Das Wort Gottvertrauen erscheint heute allerdings vielen als naiv, unaufgeklärt und kopflos.Vertrauen ist gut, Kontrolle besser, lautet die Devise. Entsprechend wird geplant, kontrolliert und abgesichert, was das Zeug hält. Versicherungen für und gegen alles schiessen wie Pilze aus dem Boden. Wer sich dieser Tendenz widersetzt, gilt zumindest als
unvernünftig, wenn nicht gar als verantwortungslos.
 
Dabei wird allerdings übersehen, dass es Situationen extremer Belastung gibt, in denen keine noch so detaillierte Planung und Absicherung garantiert, dass man es schafft – und trotzdem haben Menschen die Zuversicht, dass sie in dieser Lage nicht untergehen.
Was heisst denn eigentlich Gottvertrauen? Ist Gottvertrauen das Gegenteil von Vernunft? Kann Gottvertrauen auch eine Entlastung sein? Wo ist die Grenze für das Gottvertrauen? Und was ist, wenn Gott-
vertrauen in schwierigen Lebenssituationen ganz einfach zerbricht?

Leitung

PD Dr. Béatrice Acklin Zimmermann, Paulus Akademie
Pfrn. Dr. Friederike Osthof, Reformierte Kirche des Kantons Zürich

Referent/-in

Prof. Ralph Kunz, Professor für Praktische Theologie an der Universität Zürich

Kosten

Abendkasse: CHF 20.—; CHF 14.—für Mitglieder Gönnerverein, IV-Bezüger und mit KulturLegi. Studierende und Lernende gratis. Keine Anmeldung erforderlich.