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KULTUR PLUS - Ausstellung: Heilige Ware. Das chinesische Feueropfer und der Kult des globalisierten Konsums.

Die Ausstellung zeigt eine breite Auswahl eleganter Damenschuhe ikonischer Marken aus Papier, die einer Privatsammlung in Hongkong entstammen. „Heilige Ware“ widmet sich dem globalisierten Traum der westlichen Mittelschicht: der quasi-religiösen Phantasie einer Teilhabe an einem Sinnganzen durch den Konsum bestimmter, eben zur Namhaftigkeit von „Marken“ gesteigerter Güter.
  • KULTUR PLUS - Ausstellung: Heilige Ware. Das chinesische Feueropfer und der Kult des globalisierten Konsums.
  • 2017-05-09T18:00:00+02:00
  • 2017-05-09T19:00:00+02:00
  • Die Ausstellung zeigt eine breite Auswahl eleganter Damenschuhe ikonischer Marken aus Papier, die einer Privatsammlung in Hongkong entstammen. „Heilige Ware“ widmet sich dem globalisierten Traum der westlichen Mittelschicht: der quasi-religiösen Phantasie einer Teilhabe an einem Sinnganzen durch den Konsum bestimmter, eben zur Namhaftigkeit von „Marken“ gesteigerter Güter.
  • Wann 09.05.2017 von 18:00 bis 19:00 (Europe/Zurich / UTC200)
  • Wo Johann Jacobs Museum, Seefeldquai 17, 8034 Zürich
  • Name des Kontakts
  • Telefon des Kontakts +41 44 258 92 16
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Die Chinesen kennen seit langer Zeit den Brauch, den Vorfahren im Jenseits Geld und Gebrauchswerte zu übergeben, indem man diese Objekte in Flammen und Rauch aufgehen lässt. Dabei werden nicht wirkliche Dinge verbrannt, sondern getreue Nachbildungen aus Papier (Zhizha). Heute werden in China und der chinesischen Diaspora bevorzugt papierene Imitationen von Gucci-Schuhen, Rolex-Uhren und iPhones dem Feueropfer übergeben – westliche Konsumgüter also, deren Status universelle Geltung erlangt zu haben scheint.

Zusammengefasst:
Was:      Ausstellung - Heilige Ware.
Datum:  Dienstag, 9. Mai 2017
Zeit:      18 Uhr, Kasse Museum; Dauer ca. 1 Stunde
Ort:       Johann Jacobs Museum, Seefeldquai 17, 8034 Zürich
Preis:    Unter 26 Jahre gratis, ab 26 Jahren: Legi Fr.5.- / regulär Fr. 7.-

Wer mitkommen will, meldet sich bitte bis Montag, 8. Mai, 12 Uhr via friederike.osthof@zh.ref.ch an.