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Konfnacht - Bericht 2017

Mit 220 Jugendlichen unterwegs von Dielsdorf nach Dietikon - Rückblick Zürcher Konfnacht 22./23. September 2017

Die reformierte Kirche von Dielsdorf war mit den 220 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus dem ganzen Kanton Zürich gut gefüllt, als um 23.00 Uhr Pfarrer Johannes Bardill aus Horgen, die Jugendlichen begrüsste. Mit einem kurzem Impuls und dem Lied „Wechselnde Pfade“ begann die diesjährige Konf-Nacht in Dielsdorf.

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Schon der erste Zwischenhalt in Regensberg faszinierte manchen Jugendlichen: „Kann man hier auch tagsüber hin?“

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Von dort ging es weiter nach Buchs. Schon weit vor der Ankunft klangen die dumpfen Bässe der Chilbi-Musik zur Gruppe herauf und die Verwunderung der Chilbi-Besucher war sichtlich gross, als sich der Zug von über 200 Jugendlichen zur nachmitternächtlichen Stunde über das Festgelände bewegte.

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 Gut 40 Minuten später konnte die Kirche Dällikon die Menge nicht fassen und so harrten einige bei deutlich gesunkenen Temperaturen vor der Kirche aus. Nun merkte man allen die Anstrengung langsam an. Umso herzlicher kam allen der Empfang um 3:30 Uhr in der Kirche Weiningen durch Pfarrer Christoph Frei und seinem Team vor. Sie hatten die Kirche mit zahlreichen Kerzen erleuchtet und ein wärmendes Feuer auf dem Kirchplatz entzündet. Ausserdem stand die Verpflegung im wärmenden Kirchgemeinde-Haus bereit, doch die meisten der Jugendlichen verweilten auf dem Kirchplatz. Nach über vier Stunden Weg waren Sandwich, Apfel, Schoggi und Getränke eine willkommene Stärkung. Von hier brachen alle in Richtung Dietikon auf vorbei am Kloster Fahr. Zur frühen Morgenstunde um 5:15 Uhr erreichten bis auf wenige Ausnahmen alle gestarteten Teilnehmer die ref. Kirche in Dietikon. 17km Weg durch Wald, Felder und Dörfer steckten nun in den Beinen. Gestärkt mit Gottes Segen, Schoggistängeli, Weggli und Kakao machten sich alle erschöpft, aber in guter Stimmung auf den Heimweg. Erst auf der Rückfahrt nach Hause wich der sternenfunkelnde Himmel dem Sonnenaufgang.

Was bleibt ist die Erfahrung der Konfirmandinnen und Konfirmanden, dass sie in ihrem Konf-Jahr nicht allein unterwegs sind, sondern mit vielen anderen Jugendlichen im Kanton Zürich. Das wird unmittelbar sicht- und erfahrbar. Es bleibt auch die Erfahrung, diese Anstrengung durchgehalten zu haben und körperlich die eigenen Grenzen zumindest leicht gespürt zu haben, wenn nicht sogar erreicht zu haben.

Oliver Wupper-Schweers