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Entwicklungsprojekte unterstützen

Ein Entwicklungsprojekt braucht, wie eine Brücke, zwei starke Pfeiler - vertrauenswürdige Organisationen auf beiden Seiten, die eine breite Abstützung garantieren. Brückenpfeiler in der Schweiz sind die landeskirchlichen Werke. Brückenpfeiler im Projektland sind Kirchen und Partnerorganisationen, mit denen eine langjährige Partnerschaft aufgebaut wurde.

Projekte der landeskirchlichen Werke

BFA, HEKS und Mission 21 sind «unsere» Werke. Sie sind mit ihrer langjährigen Erfahrung und Professionalität starke Brückenpfeiler in der Schweiz für nachhaltige Entwicklungsprojekte. Die primäre Unterstützung der Arbeit dieser drei Werke ist im Rahmen der weltweiten Diakonie in der Zürcher Kirchenordnung verankert und im Kollektenplan des Kirchenrates entsprechend berücksichtigt.

  • Langjährige Erfahrung und gewachsene Partnerschaften mit Organisationen und Kirchen in den entsprechenden Ländern schaffen Vertrauen.
  • Professionalität und grosse Sachkenntnis der komplexen kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Situation vor Ort ermöglichen nachhaltige Projekte.
  • Kontinuierliche und langfristige Hilfe, welche nicht bei Geldmangel oder personellen Problemen plötzlich eingestellt wird, gibt den Projekten grössere Stabilität.
  • Entwicklungspolitik auf Bundesebene und auf internationaler Ebene sowie die Förderung des fairen Handels schaffen gerechtere Rahmenbedingungen.
  • Der Verdacht, dass grosse Werke auch grössere Verwaltungskosten haben, ist unbegründet. Die administrativen Kosten der drei Werke sind ausgewiesen und liegen im Rahmen der ZEWO-Richtlinien.
    Professionelle Arbeit und Freiwilligenarbeit ergänzen sich, denn die vielen ehrenamtlichen und freiwilligen Helfer/-innen in den Kirchgemeinden sind eine wichtige Stütze für unsere Hilfswerke.

Privatprojekte

Wer sich auf ein unabhängiges Privatprojekt einlässt, sollte sich eine Reihe von Fragen stellen. Die wichtigsten seien hier genannt:

  • Die Personen, die sich hier und dort am Projekt beteiligen, bilden die Brückenpfeiler. Sind diese auf beiden Seiten genügend stark?
  • Verfügen wir auf unserer Seite über ausreichende Informationen und Fachkenntnisse? Haben wir genügend Erfahrung? Auf wen können wir uns verlassen, wenn uns die Luft ausgeht? Ist das Projekt durch einen Verein oder eine Stiftung abgestützt?
  • Ist der Brückenpfeiler auf der anderen Seite genügend sicher verankert? In welchem kulturellen Umfeld, in welchem Netz von Beziehungen, Verpflichtungen oder gar Abhängigkeiten stehen die, denen unsere Solidarität gilt? Auf wen können wir uns verlassen? Gibt es eine transparente Abrechnung?
  • Besteht eine Übereinkunft mit unserem Partner über Ziel und Dauer des Projekts? Ist Kontinuität auf beiden Seiten gewährleistet?
  • Was wird unser Engagement für Folgen und Auswirkungen haben? Antwortet es wirklich auf ein Bedürfnis vor Ort? Was wird es dort für Veränderungen hervorrufen? Werden Nutzen und Schaden in einem verantwortbaren Verhältnis zueinander stehen?
  • Haben wir überhaupt genügend Zeit und Geld zum Anfangen? Und reicht es auch zum Weitermachen?