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Osterfeier führt orthodoxe Christinnen und Christen zusammen

Österliche Begegnung am 22. April (Beginn 17.30 Uhr) in der Kirche St. Peter und Paul Zürich

Die Glaubensgemeinschaften der orthodoxen Kirche sind vielfältig im Kanton Zürich vertreten. Einige Bräuche und Traditionen trennt sie, doch mit einer Feier zu gemeinsamen Osterfest möchten sie ihren Zusammenhalt betonen.

Sie setzen so ein Zeichen für ihr christliches Miteinander - auch nach aussen. Christinnen und Christen aller Konfessionen sind zur österlichen Begegnung am 22. April (Beginn 17.30 Uhr) in die Kirche St. Peter und Paul Zürich eingeladen.

Pfarrer Yordan Pashev von der bulgarisch-orthodoxen Gemeinschaft freut sich auf den Anlass, der bereits zum vierten Mal stattfindet: „Die orthodoxen Gemeinden haben recht wenige Berührungspunkte. Die gemeinsam Osterfeier bringt sie alle zusammen“. Das Besondere am orthodoxen Osterfest ist vor allem der Termin, der meist nach dem Osterfest anderen christlichen Kirchen liegt. Dies liegt daran, dass sich die orthodoxen Christen nach dem julianischen Kalender richten. Peter Wittwer vom Beirat des Verbands Orthodoxer Kirchen im Kanton: „Die orthodoxen Gemeinden feiern inhaltlich das gleiche wie wir an Ostern. Sie sind aber froh um jede Form von Gemeinschaft und Zusammenkünfte im Glauben.“

Die Würdenträger der verschiedenen Kirchen gestalten den Gottesdienst. 

Die orthodoxen Kirchen aus dem Kanton Zürich stammen aus Russland oder Griechenland, aus Ägypten, Äthiopien, Armenien oder Eritrea. Viele von ihnen sind schon seit Jahrzehnten im Kanton Zürich und in der Stadt Zürich ansässig. Sie bemühen sich derzeit um die öffentliche-rechtliche Anerkennung des Staates und werden in diesem Ansinnen von der katholischen und reformierten Kirche unterstützt.