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Begegungssynode zum interreligiösen Dialog

Am 11. Januar haben sich die Synoden der Reformierten Landeskirche und der Katholischen Kirche im Pfarreizentrum Johanneum in Zürich Wiedikon zu einer Begegnungssynode getroffen, die im Zeichen des interreligiösen Dialogs stand.

Die reformierten und katholischen Synodalen begegneten sich am 11. Januar 2018 im Pfarreizentrum Johanneum in Zürich-Wiedikon. Impulse der drei Fachleitungen vom Zürcher Institut für interreligiösen Dialog (ZIID) brachten Gedanken in Bewegung und erweiterten den Horizont.

Samuel Behloul liess die Synodalen teilhaben an den unterschiedlichsten Ausdrucksformen von Christen in der Schweiz. Nicht immer ist auf den ersten Ton hörbar, dass es um christliche Liturgien geht. Denn je nach Herkunft bringen diese Christen die Musik aus ihrer Heimat mit, was dann für einheimische Ohren doch sehr fremd klingt.

Annette Böckler berichtete, dass es im Judentum oftmals nicht darum gehe, Antworten zu finden sondern Fragen zu stellen. So forderte sie die Teilnehmenden auf, anhand von Texten aus dem Alten Testament erste Versuche zu wagen.

Rifa’at Lenzin beantwortete viele Fragen zum Islam. So wies sie unter anderem darauf hin, dass viele muslimische Migranten einen geringen Bildungshintergrund mitbringen. Das führt dazu, dass Diskussionen zu Glauben und Religion dann auch sehr rudimentär ausfallen. Es gebe da viel Nachholbedarf.

Erfüllt und bereichert nahmen die Synodalen Impulse in ihre Gemeinden mit. Dort sollen die inner- und die interreligiösen Gespräche fortgesetzt werden. Vielleicht mit der Unterstützung vom ZIID.