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Landeskirche spendet 30'000 Franken für Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch

Die Reformierte Zürcher Landeskirche hat 30'000 Franken für die Nothilfe zugunsten der Rohingya bewilligt, die in grosser Zahl und unter prekären Umständen aus Myanmar fliehen müssen. Mit dem Geld wird HEKS sein humanitäres Engagement in Bangladesch weiter ausbauen können.

Seit Ende August sind schätzungsweise über eine halbe Million Menschen aus dem Nachbarland Myanmar (Burma) ins bitterarme Bangladesch geflüchtet. Sie gehören zur muslimischen Minderheit der gegen 1,5 Millionen Rohingya, die im überwiegend buddhistisch geprägten Myanmar seit Jahrzehnten unter staatlicher Repression und gewalttätigen Übergriffen durch das burmesische Militär zu leiden haben. Bereits in der Vergangenheit mussten Rohingya deswegen nach Bangladesch fliehen. Dort leben sie als Staaten- und weitgehend Rechtlose unter höchst prekären Verhältnissen in überfüllten Flüchtlingscamps. Es fehlt vor allem an Unterkünften und Nahrungsmitteln sowie an sanitären Einrichtungen.

Zusammen mit seiner langjährigen Partnerorganisation «Christian Aid» versorgt HEKS die Menschen im Flüchtlingscamp Jamtoli in Cox's Bazar mit den allernotwendigsten Gütern wie Nahrungsmitteln, Hygiene-Kits, Zeltplanen und Decken. Dank der humanitären Nothilfe können gegen 65'000 besonders verletzliche Flüchtlinge, vor allem Familien, schwangere oder stillende Frauen, Kranke und Betagte versorgt werden. Mit der Spende der Zürcher Landeskirche kann HEKS seine Nothilfe für die Rohingya-Flüchtlinge weiter ausbauen.