Message

Wir sind Teil der Kampagne «Kirche für Konzernverantwortung»

Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte oder zerstören die Umwelt. So vergiftet zum Beispiel Glencore Flüsse in Kolumbien, vertreibt mit Gewalt indigene Bäuerinnen in Peru und schädigt Menschen in Sambia mit ätzenden Schwefeldioxidwolken – ohne Konsequenzen befürchten zu müssen.

Diesen Missstand behebt die Initiative. Sie fordert eine Selbstverständlichkeit: Wenn Konzerne das Trinkwasser verseuchen oder ganze Landstriche zerstören, sollen sie dafür geradestehen. Banner-2.jpg

Die Initiative gründet auf zwei zentralen Anliegen der biblischen Botschaft und des christlichen Glaubens: Bewahrung der Schöpfung und Nächstenliebe.

Wir alle tragen Verantwortung für die Schöpfung, die Gott uns Menschen zur Freude und zur Sorge anvertraut hat. Und jeder Mensch besitzt als Sein Geschöpf eine unantastbare Würde. Gott macht sich für die Unterdrückten stark und setzt sich für Gerechtigkeit ein. Und uns alle macht Gott zu seinen Mitarbeitern.

Als Kirche ist es daher eine Selbstverständlichkeit, die Anliegen der Konzernverantwortungsinitiative zu unterstützen. Sie verhindert, dass weiterhin Menschen misshandelt und Gottes Schöpfung ausgebeutet wird.

Auch wir als Fraktion der Zürcher Kirchensynode unterstützen dieses Anliegen, und haben uns deshalb in der Fraktionsversammlung vom 23. Juni 2020 dazu ausgesprochen.

Siehe auch: www.kirchefuerkonzernverantwortung.ch | www.konzern-initiative.ch