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Religiös-soziale Fraktion

Die Religiös-soziale Fraktion wurde 1911 gegründet und vertritt die Überzeugung, dass das Evangelium Jesu Christi nicht nur die persönliche Sphäre betrifft, sondern auch in Wirtschaft und Politik wirksam sein muss. Die Fraktion betont das "Wächteramt", das Christen zu erfüllen haben, und tritt darum auch für Randgruppen, Arbeitslose, Ausgegrenzte und Flüchtlinge ein. Sie engagiert sich in Frauenfragen, fördert die Rolle der "Laien" in der Kirche und setzt sich für die kirchlichen Hilfswerke und die Ökumene ein.

Termine 2023

Fraktionsversammlungen

jeweils 19 bis 21.30 Uhr
Montag, 6. März
Dienstag, 13. Juni
Mittwoch, 21. Juni

Synodeversammlungen 2023

Dienstag, 28. März 2023 (O)
Dienstag, 27. Juni 2023 (O)
Dienstag, 11. Juli 2023 (A)
Dienstag, 26. September 2023 (O)
Dienstag, 21. November 2023 (O)

Kontakt

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Geschichte, Statuten und Leitbild der RSF

Es ist im Evangelium an keiner Stelle vom Sozialen in unserem heutigen Sinn die Rede, aber das ganze Evangelium ist durch und durch sozial bestimmt. (Leonhard Ragaz, 1868-1945)

Geschichte der RSF

Die Religiös-soziale Fraktion wurde 1911 als "Vereinigung sozialistischer Synodalen" gegründet. Sie ist gegenwärtig die drittgrösste Fraktion im Zürcher Kirchenparlament.

Die religiös-soziale Bewegung entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts um den damaligen Basler Pfarrer und nachmaligen Zürcher Theologieprofessor Leonhard Ragaz, dessen Name unlösbar mit dem religiösen Sozialismus in der Schweiz verbunden ist. Das Organ der Bewegung, die Zeitschrift "Neue Wege", besteht heute noch.

Zentrales Anliegen der Religiössozialen war es, zusammen mit der sozialistischen Bewegung den sozialen Nöten der Zeit auf der Basis des Evangeliums zu begegnen. Der religiöse Sozialismus hat entscheidend dazu beigetragen, dass in den Kirchen ein breites sozial-ethisches Gewissen und Engagement entstanden ist. Diesen Wurzeln sieht sich die Religiös-soziale Fraktion der reformierten Kirchensynode noch heute verpflichtet

Das ausformulierte Leitbild der RSF

Die Statuen der RSF

Vorstand und Kommissionen

Der Vorstand der RSF besteht in der Regel aus sieben Mitgliedern, die alle vier Jahre gewählt werden. Die RSF stellt aufgrund ihrer Fraktionsstärke je zwei Mitglieder in der GKP, RPK und im Kirchenrat.


Vorstand ab 1.1.2023 (muss sich noch konstituieren):
Manuel J. Amstutz, Präsident der Fraktion

Barbara Bussmann, 1. Vizepräsidentin der Synode,

Jacqueline Sonego Mettner, Mitglied der Geschäftsprüfungskommission

Barbara von Gunten, Mitglied der Finanzkommission, Kasse Fraktion, neu

Lotti Sigg, neu

Annette Stopp, neu

Kirchenrat:
Esther Straub, Ressort Kirche & Gesellschaft
Laurenzgasse 3, 8006 Zürich, 044 364 36 15

Bernhard Egg, Ressort Diakonie & Soziales
Kirchgasse 13, 8353 Elgg, 052 364 02 76

Mitglieder der Finanzkommission:
Barbara von Gunten und Roland Portmann

Mitglieder der Geschäftsprüfungskommission:
Jacqueline Sonego Mettner und Andreas Wildi

Verein "Trägerschaft von reformiert.zuerich":
Giorgio Girardet
Matthias Reuter (delegiert in Vorstand)

Delegierte in die AV der EKS (Evangelische Kirche der Schweiz)
Annelies Hegnauer
Manuel Amstutz
Esther Straub, als Mitglied des Kirchenrates

Mentorate
Mitglieder der rsf können zum Einstieg in die Synodenarbeit sich an folgende erfahrenen Mitglieder der rsf wenden, die als Mentor:innen gerne Red und Antwort stehen:

- Barbara Bussmann (15 Jahre Erfahrung im Kantonsrat, einige Jahr im Kantonsrats- sekretariat, v.a. Entgegennahme der Vorstösse. Erfahrung im Präsidium der Synode, Kenntnisse der Regelungen der Kirche)

- Manuel Amstutz (Mitglied der Zürcher Synode und Vizepräsident der RSF, Theoretische und praktische Erfahrung in Politmanagement; Zürcher Delegierter in der EKS-Synode, Fundierte Kenntnis der Schweizer Kirchenlandschaft; Kirchenpolitisches Beziehungsnetzwerk über die Kantonsgrenzen hinaus; ehemaliger Kirchenpfleger; Liebe fürs Alte Testament)

- Hans Peter Murbach (16 Jahre Kirchenpflege, 8 Jahre Bezirkskirchenpflege, 14 Jahre Synode, davon 10 Jahre GPK, Projektleitung Teilprojekt «Struktur und Organisation» zur Vorbereitung der Struktur der Kirchgemeinde Zürich

Mitglieder

Hundert Jahre "Neue Wege" als Online-Angebot

Die monatlich erscheinende schweizerische Zeitschrift Neue Wege: Beiträge zu Religion und Sozialismus zeichnet sich seit ihrem ersten Erscheinen im Jahr 1906 durch eine grosse Kontinuität aus. Mit ihren Beiträgen zu theologischen und ethischen Fragen und mit ihren Positionierungen zu innenpolitischen und globalen Herausforderungen war und ist sie eine unverzichtbare Stimme für die schweizerische Linke.

Das Schweizerische Sozialarchiv hat in Zusammenarbeit mit dem Konsortium der Schweizer Hochschulbibliotheken die Jahrgänge 1906/07 bis 2006 der Neuen Wege vollumfänglich digitalisiert und öffentlich zugänglich gemacht. Diese digitale Dokumentation einer Geschichte, die von den Neuen Wegen einerseits reflektiert und andererseits auch selber geschrieben wurde, ist weit über die historische Forschung hinaus von Bedeutung.

Hier der direkte Weg ins Archiv

Jubiläum 2011 - Am 30. April und 1. Mai 2011 feierte die RSF Ihr 99-jähriges Jubiläum.

Am Jubiläumsgottesdienst vom 1. Mai hielt Pfr. Dr. Ruedi Reich, Altkirchenratspräsident die Predigt.

Das Programm des Jubiläums können Sie hier einsehen.

Die im Vorfeld gesammelten Thesen, die Ina Preatorius als Grundlage für ihr Referat dienten, haben wir hier mit dem Leitbild der Fraktion zusammengestellt.

Die schriftliche Fassung der Referate von Johannes Bardill und Ina Praetorius stellen wir auch online. Bitte die Rechte des Autoren/der Autorin beachten!

STATUTEN RSF_2013.pdf