Message

Religiös-soziale Fraktion

Die Religiös-soziale Fraktion wurde 1911 gegründet und vertritt die Überzeugung, dass das Evangelium Jesu Christi nicht nur die persönliche Sphäre betrifft, sondern auch in Wirtschaft und Politik wirksam sein muss. Die Fraktion betont das "Wächteramt", das Christen zu erfüllen haben, und tritt darum auch für Randgruppen, Arbeitslose, Ausgegrenzte und Flüchtlinge ein. Sie engagiert sich in Frauenfragen, fördert die Rolle der "Laien" in der Kirche und setzt sich für die kirchlichen Hilfswerke und die Ökumene ein.

Wir sind Teil der Kampagne «Kirche für Konzernverantwortung»

Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte oder zerstören die Umwelt. So vergiftet zum Beispiel Glencore Flüsse in Kolumbien, vertreibt mit Gewalt indigene Bäuerinnen in Peru und schädigt Menschen in Sambia mit ätzenden Schwefeldioxidwolken – ohne Konsequenzen befürchten zu müssen.

Diesen Missstand behebt die Initiative. Sie fordert eine Selbstverständlichkeit: Wenn Konzerne das Trinkwasser verseuchen oder ganze Landstriche zerstören, sollen sie dafür geradestehen. Banner-2.jpg

Die Initiative gründet auf zwei zentralen Anliegen der biblischen Botschaft und des christlichen Glaubens: Bewahrung der Schöpfung und Nächstenliebe.

Wir alle tragen Verantwortung für die Schöpfung, die Gott uns Menschen zur Freude und zur Sorge anvertraut hat. Und jeder Mensch besitzt als Sein Geschöpf eine unantastbare Würde. Gott macht sich für die Unterdrückten stark und setzt sich für Gerechtigkeit ein. Und uns alle macht Gott zu seinen Mitarbeitern.

Als Kirche ist es daher eine Selbstverständlichkeit, die Anliegen der Konzernverantwortungsinitiative zu unterstützen. Sie verhindert, dass weiterhin Menschen misshandelt und Gottes Schöpfung ausgebeutet wird.

Auch wir als Fraktion der Zürcher Kirchensynode unterstützen dieses Anliegen, und haben uns deshalb in der Fraktionsversammlung vom 23. Juni 2020 dazu ausgesprochen.

Siehe auch: www.kirchefuerkonzernverantwortung.ch | www.konzern-initiative.ch

Termine 2020 und 2021

Fraktionsversammlungen

jeweils 19.00-21.30 Uhr
- Montag, 14. Dezember, hybirde Sitzung, Interview mit KiRa-Kandidat der EKF als Videocall via MS-Team
- Montag, 18. Januar 2021, H50, grosser Saal
- Montag, 8. März, H50, grosser Saal
- Mittwoch, 16. Juni, noch kein Sitzungsraum gefunden
- Montag, 21. Juni, H50, grosser Saal

Vorstandssitzung:
- nächste Sitzung nicht festgelegt

Synodeversammlungen 2020

Versammlungen, Beginn um 8.30 Uhr, Endzeit gegen Mittag
24. November: Ordentliche Synode, in Bülach

Synodeversammlungen 2021

Versammlungen im Rathaus Zürich, Beginn in der Regel 8.15 Uhr, Endzeit gemäss Einladung
12. Januar, Reserve
23. März
29. Juni
13. Juli
14. September: Aussprachesynode
28. September
23. November

Kontakt

Ihre Meinung interessiert uns.

Teilen Sie uns Ihre Anregungen, Fragen und Kritiken mit per Mail oder per Telefon: 044 341 73 73 (Matthias Reuter)

Geschichte, Statuten und Leitbild der RSF

Es ist im Evangelium an keiner Stelle vom Sozialen in unserem heutigen Sinn die Rede, aber das ganze Evangelium ist durch und durch sozial bestimmt. (Leonhard Ragaz, 1868-1945)

Geschichte der RSF

Die Religiös-soziale Fraktion wurde 1911 als "Vereinigung sozialistischer Synodalen" gegründet. Sie ist gegenwärtig die drittgrösste Fraktion im Zürcher Kirchenparlament.

Die religiös-soziale Bewegung entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts um den damaligen Basler Pfarrer und nachmaligen Zürcher Theologieprofessor Leonhard Ragaz, dessen Name unlösbar mit dem religiösen Sozialismus in der Schweiz verbunden ist. Das Organ der Bewegung, die Zeitschrift "Neue Wege", besteht heute noch.

Zentrales Anliegen der Religiössozialen war es, zusammen mit der sozialistischen Bewegung den sozialen Nöten der Zeit auf der Basis des Evangeliums zu begegnen. Der religiöse Sozialismus hat entscheidend dazu beigetragen, dass in den Kirchen ein breites sozial-ethisches Gewissen und Engagement entstanden ist. Diesen Wurzeln sieht sich die Religiös-soziale Fraktion der reformierten Kirchensynode noch heute verpflichtet

Das ausformulierte Leitbild der RSF

Die Statuen der RSF

Vorstand und Kommissionen

Der Vorstand der RSF besteht in der Regel aus sieben Mitgliedern, die alle vier Jahre gewählt werden. Die RSF stellt aufgrund ihrer Fraktionsstärke je zwei Mitglieder in der GKP, RPK und im Kirchenrat.


Vorstand:
Der Vorstand wurde am 12.11.2018 neu gewählt. Die neue Amtszeit beginnt am 1. Januar 2019

Matthias Reuter, Präsident, Webauftritt, Raumreservationen
Alte Landstrasse 23, 8810 Horgen, 076 345 73 32

Manuel J. Amstutz, Vizepräsidium, Protokoll Vorstand
Sihlfeldstrasse 198, 8004 Zürich

Barbara Bussmann, 1. Vizepräsidentin der Synode,
Ackerstrasse 140, 8604 Volketswil, 044 945 29 35

Sigg-Suter Ursula, Mittagessen/Verpflegung,
Büelstrasse 41, 8474 Dinhard, 052 336 16 72

Hans-Peter Murbach, Protokoll Fraktion
Freiestr. 166, 8032 Zürich, 044 381 02 50

Hannes Hinnen, Stellvertretung Protokoll Fraktion
Unterburg 43, 8158 Regensberg, 044 853 00 91

Jacqueline Sonego Mettner, Mitglied der Geschäftsprüfungskommission
Johannes-Aepplistrasse 8, 8706 Meilen

Michèle Halser, Mitglied der Finanzkommission, Kasse Fraktion
Sperletweg 54, 8052 Zürich

Kirchenrat:
Esther Straub, Ressort Kirche & Gesellschaft
Laurenzgasse 3, 8006 Zürich, 044 364 36 15

Bernhard Egg, Ressort Diakonie & Soziales
Kirchgasse 13, 8353 Elgg, 052 364 02 76

Mitglieder der Finanzkommission:
Michèle Halser und Roland Portmann

Mitglieder der Geschäftsprüfungskommission:
Christine Diezi (bis Sommer 2020) und Jacqueline Sonego Mettner

Verein "Trägerschaft von reformiert.zuerich":
Anita Haid
Matthias Reuter (delegiert in Vorstand)

Delegierte in die AV des SEK bzw. ab 1.1.2020 EKS (Evangelische Kirche der Schweiz)
Annelies Hegnauer
Manuel Amstutz, ab 1.1.2020

Mitglieder der rsf

Hundert Jahre "Neue Wege" als Online-Angebot

Die monatlich erscheinende schweizerische Zeitschrift Neue Wege: Beiträge zu Religion und Sozialismus zeichnet sich seit ihrem ersten Erscheinen im Jahr 1906 durch eine grosse Kontinuität aus. Mit ihren Beiträgen zu theologischen und ethischen Fragen und mit ihren Positionierungen zu innenpolitischen und globalen Herausforderungen war und ist sie eine unverzichtbare Stimme für die schweizerische Linke.

Das Schweizerische Sozialarchiv hat in Zusammenarbeit mit dem Konsortium der Schweizer Hochschulbibliotheken die Jahrgänge 1906/07 bis 2006 der Neuen Wege vollumfänglich digitalisiert und öffentlich zugänglich gemacht. Diese digitale Dokumentation einer Geschichte, die von den Neuen Wegen einerseits reflektiert und andererseits auch selber geschrieben wurde, ist weit über die historische Forschung hinaus von Bedeutung.

Hier der direkte Weg ins Archiv

Jubiläum 2011 - Am 30. April und 1. Mai 2011 feierte die RSF Ihr 99-jähriges Jubiläum.

Am Jubiläumsgottesdienst vom 1. Mai hielt Pfr. Dr. Ruedi Reich, Altkirchenratspräsident die Predigt.

Das Programm des Jubiläums können Sie hier einsehen.

Die im Vorfeld gesammelten Thesen, die Ina Preatorius als Grundlage für ihr Referat dienten, haben wir hier mit dem Leitbild der Fraktion zusammengestellt.

Die schriftliche Fassung der Referate von Johannes Bardill und Ina Praetorius stellen wir auch online. Bitte die Rechte des Autoren/der Autorin beachten!

STATUTEN RSF_2013.pdf