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Zürcher Landeskirche spendet 40‘000 für Corona-Betroffene

Die Reformierte Kirche Kanton Zürich spendet 40‘000 Franken für Menschen im In- und Ausland, die von der Pandemie Covid-19 übermässig betroffen sind. Der Betrag geht zu gleichen Teilen ans Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz HEKS, Brot für alle BFA, Mission 21 sowie an die Waldenserkirche in Italien.

Der Kirchenrat der Reformierten Zürcher Landeskirche hat aus dem Zwingli-Fonds je 10'000 Franken für folgende Hilfe- und Unterstützungsleistungen bewilligt:

Das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz HEKS hat im März ein Soforthilfe-Programm lanciert für Menschen, die wegen der Pandemie in Not geraten sind. In der Schweiz implementierte HEKS z.B. ein mehrsprachiges «Hilfetelefon» oder eine Lern- und Aufgabenhilfe per Videochat für Kinder aus sozial benachteiligten Familien. Im Ausland verstärkte das Hilfswerk im Rahmen seiner laufenden Projekte die Sensibilisierung und Aufklärung zum Corona-Virus sowie praktisch umsetzbare hygienische Präventionsmassnahmen.

Die Ökumenische Kampagne von Brot für alle BFA und Fastenopfer wurde dieses Jahr durch die Pandemie Covid-19 unterbrochen. Zahlreiche Veranstaltungen, etwa die Rosenverkaufs-Aktion, konnten nicht stattfinden, was gravierende Folgen für die Spenden hat, da rund ein Viertel der jährlichen Einnahmen von BFA durch die Kampagne generiert werden. Der Beitrag der Landeskirche hilft, diese Lücke zu vermindern.

Mission 21 unterstützt in diversen Ländern des Südens Projekte der Nothilfe und des Wiederaufbaus. Wo Menschen auf engstem Raum zusammenleben oder auf der Flucht sind, gibt es auch keinen Schutz vor Ansteckung. Gleichzeitig leiden viele Menschen unter Mangelernährung sowie unter Vorerkrankungen wie Tuberkulose oder Malaria, so dass Infektionen mit dem Corona-Virus eher einen schweren Verlauf nehmen. Mission 21 unterstützt u.a. Initiativen, wo mit einfachsten Mitteln das Möglichste getan wird: Nähgruppen in Tansania zum Beispiel fertigen bunte Schutzmasken an; Frauengruppen stellen Seife her.

Norditalien und damit auch die Waldenserkirche ist von der Coronavirus-Krise besonders stark betroffen. Mitglieder der Waldenserkirche haben in den vergangenen Monaten auf allen Ebenen täglich grosse Anstrengungen unternommen, um Not leidende Menschen materiell und geistlich zu unterstützen. Die Waldenserkirche hat dafür einen Sonderfonds für Hilfsmassnahmen im Blick auf die fatalen Auswirkungen der Pandemie eingerichtet. Allerdings fehlen der Zentralkasse liquide Mittel für zentrale Bereiche des kirchlichen Lebens, insbesondere auch für die Auszahlung von Löhnen und Renten.