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Zürcher Landeskirche spendet 20‘000 Franken für Beirut

Die katastrophale Explosion im Hafen von Beirut am 4. August hat viele Menschen das Leben gekostet und Tausende verletzt. Das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz HEKS hatte umgehend Soforthilfemassnahmen eingeleitet und dafür 600‘000 Franken eingesetzt.

Die Reformierte Zürcher Landeskirche leistet dazu einen Beitrag von 20‘000 Franken aus dem Zwinglifonds. Ein Teil der Mittel wird in Form von Bargeld direkt an besonders verletzliche Familien zum Kauf dringend benötigter Lebensmittel und anderer Güter des täglichen Bedarfs verteilt. Ein weiterer Teil wird für die Instandsetzung von Häusern und Wohnungen verwendet: Durch die Wucht der Detonation sind Hunderte von Gebäuden in Schutt und Asche gelegt worden und rund 300'000 Menschen dadurch auf einen Schlag obdachlos geworden.

Diese Katastrophe und ihre verheerenden Folgen – das staatliche Elektrizitätswerk ist komplett zerstört, ebenso die grossen Getreidesilos am Hafen – sind ein weiteres Kapitel in der leidvollen jüngeren Geschichte der libanesischen Hauptstadt und ihrer Bevölkerung – in den letzten Monaten und Jahren verschärft durch die Situation in Syrien (im Libanon leben 1,5 Millionen syrische Flüchtlinge) und durch eine massive Wirtschaftskrise.

HEKS leistet im Libanon mit Unterstützung der Glückskette seit Jahren humanitäre Hilfe, unter anderem für syrische Flüchtlinge und Gastfamilien. Zudem unterstützt HEKS im Rahmen der kirchlichen Zusammenarbeit mit reformierten Partnerkirchen Nachmittags¬schulen und Freizeitprogramme für Kinder und Jugendliche. HEKS arbeitet dafür mit verschiedenen Partnern vor Ort zusammen.