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Ringen um den besten Film

Zum fünften Mal in diesem Jahr verleihen die katholische und die reformierte Kirche im Kanton Zürich im Rahmen des Zurich Film Festival ZFF einen eigenen, mit 10’000 Franken dotierten Filmpreis. Der ökumenische Filmpreis steht für einen offenen Blick auf Religion, Kultur und Gesellschaft.

Eine von den Kirchen eigens bestellte Fachjury wählt den Preisträger aus der Reihe «Fokus» mit Filmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus. Das Preisgeld beträgt 10 000 Franken und geht an die Regisseurin oder den Regisseur des ausgezeichneten Films. Andrea M. Bianca, Kirchenrat und Pfarrer in Küsnacht, ist Mitglied der Jury und erklärt, worauf die Jury bei der Bewertung der Filme achtet: «Ein Film ist für mich preiswürdig, wenn ihm eine überzeugende Balance visueller und affektiver sowie spiritueller und ethischer Aspekte gelingt.» Alle Filme in der Reihe «Fokus» in erste, zweite oder dritte Regiearbeiten, sechs der Filme werden als Weltpremieren gezeigt wie zum Beispiel der Film «Love will come later» der Schweizer Dokumentarfilmerin Julia Furrer.

Letzte Preisträgerin neu in der Jury

Im vergangenen Jahr gewann die Zürcher Regisseurin Karin Heberlein mit ihrem Film «Sami, Joe und ich» den Filmpreis der Kirchen. «Sami, Joe und ich» zeigte einen Sommer im Leben dreier junger Frauen im Umbruch und wurde vor allem in Zürich-Affoltern gedreht. Die als Schauspielerin ausgebildete Karin Heberlein führte nicht nur die Regie, sondern schrieb auch das Drehbuch von «Sami, Joe und ich». Der Film erhielt auch den ZFF-Publikumspreis. In diesem Jahr nimmt Karin Heberlein als Jurorin in der Kirchenjury am ZFF als Vertreterin der Filmbranche Einsitz.

Jury-Präsidentin ist wiederum Filmdozentin Lucie Bader. Kirchenrat Andrea Marco Bianca und Synodalrat Tobas Grimbacher sind weitere Juroren. Neu in der Jury ist neben Regisseurin Heberlein die Film-, Medien- und Religionswissenschaftlerin Marie-Therese Mäder von der Universität Zürich, welche sich auf die neue Aufgabe am ZFF freut: «Filme formulieren oftmals kritische Perspektiven auf gesellschaftlich-politisch relevante Fragen zum Menschsein. Deshalb erachte ich es als sinnvoll und wichtig, auch den Zürcher Kirchen an einem solchen Festival eine Stimme zu geben.»

Bei Fragen zum Engagement der Kirche am ZFF steht Ihnen Simon Spengler, Leiter Kommunikation, Katholische Kirche im Kanton Zürich zur Verfügung. Tel. 079 667 27 75

 

Mehr unter www.filmpreis-der-kirchen.ch