Message

Zürcher AGCK wird 50

Sie war Pionierin der Ökumene – am 15. April feiert sie ihr Jubiläum in der Griechisch-orthodoxen Kirche

Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AGCK) im Kanton Zürich feiert als älteste ökumenische Arbeitsgemeinschaft der Schweiz ihr 50-jähriges Bestehen.

Aus Anlass des Jubiläums findet am 15. April 2015 ein Fest mit kulturellen Beiträgen der Mitgliedskirchen statt:

Mittwoch, 15. April 2015, 19.00 Uhr
(ab Apéro 18.30 Uhr)

Saal der Griechisch-orthodoxen Gemeinde Hl. Dimitrios
Rousseaustrasse 17, 8037 Zürich

Grussworte, Darbietungen und Essen

sekretariat.zh@agck.ch, 044 266 12 62
www.zh.agck.ch

Flyer

Die AGCK Schweiz ist die einzige national tätige ökumenische Plattform in der Schweiz. Elf Kirchen sind Mitglied. In mehr als der Hälfte der Kantone gibt es auch kantonale AKCK, so auch im Kanton Zürich. Die AGCK Schweiz ist ein Verein gemäss ZGB Art. 60 und wurde am 21. Juni 1971 gegründet.

Die AGCK versammelt leitende Persönlichkeiten aus dem Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund SEK, der römisch-katholischen Bischofskonferenz, der Christkatholischen Kirche in der Schweiz, der Evangelisch-methodistischen Kirche in der Schweiz, dem Bund Schweizer Baptistengemeinden, der Heilsarmee, dem Bund Evangelisch-lutherischer Kirchen in der Schweiz und im Fürstentum Lichtenstein, der Orthodoxen Diözese der Schweiz des ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel, der serbisch-orthodoxen Kirche der Schweiz sowie der anglikanischen Kirche in der Schweiz.

Die AGCK ist assoziiertes Mitglied des Ökumenischen Rates der Kirchen in Genf und arbeitet mit den Arbeitsgemeinschaften der Christlichen Kirchen in Europa zusammen.

Alle Mitgliedkirchen haben am 23. Januar 2005 in St. Ursanne die Charta Oecumenica unterzeichnet. Die Charta Oecumenica nennt ökumenische Grundüberzeugungen und leitet daraus ökumenische Selbstverpflichtungen der Kirchen her. Basis ist die Überzeugung, dass das Bekenntnis einer Kirche zur Ökumene und die Mitgliedschaft in ökumenischen Organisationen im Verhalten dieser Kirche erkennbar sein soll.

Das Dokument nennt Selbstverpflichtungen im Verhalten der Kirchen untereinander (Punkte 2 bis 6), gegenüber der Gesellschaft (Punkte 7 bis 9) und gegenüber anderen Religionen und Weltanschauungen, insbesondere Judentum und Islam (Punkte 10 bis 12).