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Reformiert trifft Katholisch

Die Kirchensynoden der Reformierten und Katholischen Kirchen trafen sich am 20. September in Winterthur zu einer gemeinsamen ökumenischen Versammlung.

Das Hauptziel dieses Treffens war, die beiden verschiedenen Kirchenkulturen kennen  zu lernen und voneinander zu lernen. Themen waren: Organisation der beiden Synoden, die kirchliche Bildung, Seelsorgeräume und das Projekt "KirchGemeindePlus", Auftritt der Kirchen, Reformationsjubiläum, Mitgliederverlust und Mitgliederwerbung sowie Gemeinsamkeiten.

In sieben themenbezogenen Gruppen wurde rege ausgetauscht und diskutiert. Der Tenor der Synodalen zu den Informations- und Diskussionsrunden war sehr positiv. Mit Glaubensgeschwistern aus der Schwesterkirche zu diskutieren ist bereichernd, man schätzt einander, allen ist die Kirche wichtig und der Mitgliederschwund macht Sorgen. Auch die Finanzen und der Erhalt oder die Umnutzung der Kirchengebäude sind ein grosses Thema.

Wie können die christlichen Kirchen miteinander am gleichen Strick ziehen und die Bevölkerung zur aktiven Mitgliedschaft bewegen? Grundsätzlich wünscht man sich mehr gemeinsame Projekte, die das Verbindende fokussieren und nicht das Trennende. Bei politischen Themen sollen wenn immer möglich gemeinsame Stellungnahmen kommuniziert werden.

Zusammenfassend die Aussage eines Synodalen: "Wir lieben unsere Kirchen, wir arbeiten an der Zukunft und wir wollen das Christentum und damit die Kirchen in der Bevölkerung besser verankern."