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Lebenskunst und Totentanz

Totentänze vom Mittelalter bis zur Gegenwart: Eine Ausstellung im Kloster Kappel

Die Ausstellung «Lebenskunst & Totentanz» in den Seitenschiffen der Kirche Kappel und im Kreuzgang des Klosters umfasst künstlerische Arbeiten aus sieben Jahrhunderten und befasst sich in vielfältigen Zugängen mit der Vergänglichkeit des menschlichen Daseins.

In Werken von Hans Holbein, Niklaus Manuel Deutsch, Albrecht Dürer, Honoré Daumier, Alfred Kubin und einer Vielzahl weiterer, bekannter und weniger bekannter Künstler erscheint uns der Tod in unterschiedlichster Form: Als brutaler Senseschwinger, als verführerischer Helfer oder als sanft berührender Erlöser. Auch der Ottenbacher Künstler Georg Gessler hat sich intensiv mit dem Thema Totentanz auseinandergesetzt und ist mit einigen seiner Werke vertreten.

Neuere Arbeiten können durch beklemmende Direktheit betroffen machen, andere auch durch einen unbekümmert jugendlichen Umgang unerwartet heiter stimmen. Ältere Werke werden durch den in der Ausstellung sichtbaren Kontext zu den historischen Ereignissen verständlich. Faszinierend wirkt dabei der Faden, der durch die Epochen webt, sie untereinander und mit uns selbst verbindet.

Die Ausstellung wie auch die vielfältigen Begleitveranstaltungen wollen zu einer ganzheitlichen Sicht auf das Leben beitragen.

 

Flyer mit weiteren Infos und Begleitveranstaltungen

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