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Landraub bekämpfen

Die ökumenische Kampagne 2013 von Brot für alle wendet sich gegen legalisierten Landraub.

Der lokalen Bevölkerung im Süden wird immer mehr fruchtbarer Boden oder Wald entzogen. Dies beeinträchtigt die Ernährungssicherheit vieler Menschen. Gegen solche Landnahme, auch Land Grabbing genannt, wendet sich die Ökumenische Kampagne 2013 unter dem Titel "Ohne Land kein Brot".

Der Zugang zu Land ist ein entscheidendes Kriterium dafür, ob die Menschen genügend zu essen haben. Das Recht auf Nahrung steht darum erneut im Zentrum der ökumenischen Kampagne von Brot für alle, Fastenopfer und Partner Sein.

Der Slogan "Sehen und Handeln" der kommenden Jahre ist Motto und Aufforderung zugleich. Die Kampagnenpartner werden genau hinschauen, damit wir verstehen, wo Anstrengungen zur Verbesserung der Ernährungssicherheit für alle Menschen notwendig sind. 2013 werden die Landnahme und deren Auswirkungen unter die Lupe genommen. Dabei handelt es sich eigentlich um Landraub, wenn auch häufig vertraglich geregelt und gegen Zahlungen.

Entscheidend ist jedoch, dass der lokalen Bevölkerung dabei im Wortsinn der Boden unter den Füssen weggezogen wird: Land Grabbing führt zu Vertreibungen und zum Verlust der Lebensgrundlage der betroffenen Bevölkerungen.

Entwicklungszusammenarbeit betrifft alle: Die drei Partnerorganisationen Brot für alle, Fastenopfer und Partner sein veranstalten jährlich während der vorösterlichen Fastenzeit eine Aktion zu Entwicklungsthemen.

Die Aktion will die Schweizer Bevölkerung dazu anregen, sich an der Nord-Süd-Diskussion zu beteiligen, fördert die Solidarität mit benachteiligten Menschen und dient zur Mittelbeschaffung für entwicklungspolitische Kampagnen und Projekte in armen Ländern.

Kampagnenzeit: Aschermittwoch, 13. Februar bis Ostersonntag, 31. März 2013
Brotaktion: während der ganzen Kampagnenzeit
Rosenverkauf: Samstag, 9. März 2013