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Klagemauer im Spital

In der Spitalkirche des Unispitals Zürich steht bis Karfreitag, 3. April, eine Klagemauer.

Tagtäglich besuchen Patienten und ihre Angehörigen, aber auch Mitarbeitende des Unispitals Zürich USZ die Spitalkirche als Ort der Stille und Sammlung. Sie nutzen kürzere oder längere Pausen, ein paar Minuten beim Vorbeigehen, um innezuhalten und „neuen Atem zu schöpfen“. Ein paar Minuten loslassen, meditieren oder einfach ein kurzes, stilles Gebet sprechen und eine Kerze anzünden wird so zu einer wichtigen Gesundheitsressource, die mithilft, schwierige Erlebnisse oder Begegnungen zu ordnen und zu verarbeiten, eine Entscheidung zu treffen, die richtigen Worte für ein anspruchsvolles Gespräch zu finden, Kraft zu tanken oder auch für ein kleines oder grosses Glück zu danken.

Bewusstes Innehalten bewirkt, dass in der Seele wieder Raum zum Atmen entstehen kann.

Diese heilsame Wirkung soll auch von der Klagemauer ausgehen, die in diesem Jahr, wiederum zwischen Aschermittwoch und Karfreitag, in der Spitalkirche erstellt wird. Besucher, Patienten und USZ-Mitarbeitende werden eingeladen, Belastendes und Freudiges an einem bereitgestellten Tischchen aufzuschreiben und die Zettel in die Ritzen der Mauer zu legen. An der Wand hängen Texte aus den Weisheitsschriften der Welt, Gedichte oder auch Cartoons mit witzigen Impulsen zur Inspiration. Textheftchen liegen zum Mitnehmen auf.

Spitalkirche USZ, U Gel (neben dem Bistro Süd), rund um die Uhr geöffnet

Seelsorge im Unispital