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Kirchenasyl Kilchberg beendet

Die tschetschenische Familie ist aus dem Kilchberger Pfarrhaus nach Russland zurückgekehrt.

Die tschetschenische Flüchtlingsfamilie, der die reformierten Kirchgemeinde Kilchberg seit Anfang Mai im Pfarrhaus Kirchenasyl gewährte, ist am 9. Juni nach Russland zurückgekehrt. Das Kirchenasyl ist dadurch beendet.

Die im Auftrag des Staatssekretariates für Migration durchgeführte Rückführung erfolgte einvernehmlich. Den Flug nach Moskau begleiteten ein Team der Kantonspolizei, ein Arzt sowie eine Begleitperson der Nationalen Kommission zur Verhütung von Folter.

Die Familie mit vier Kindern lebte seit viereinhalb Jahren hier und war ausserordentlich gut integriert. Alle Bemühungen, der Familie einen Verbleib in der Schweiz zu ermöglichen, waren am Schluss gescheitert.

Das Kirchenasyl war insofern erfolgreich, als dadurch die drohende Zwangsausschaffung verhindert werden konnte. Bei einer Zwangsausschaffung durch die Polizei wären für die Familie alle zugesagten Rückkehrhilfen von Seiten der Behörden entfallen.

In wochenlangen Verhandlungen zwischen dem kantonalen Migrationsamt, der Kantonspolizei, der Kirchgemeinde Kilchberg, der Zürcher Landeskirche und dem Unterstützungskomitee „Hierzuhause“ konnte nun zumindest eine einvernehmliche Rückführung erreicht werden.

Bericht der reformierten Kirchgemeinde Kilchberg

Bericht von „reformiert.“

Medienmitteilung der kantonalen Sicherheitsdirektion

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