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Kirchen gegen Atomkraft

An einer Konferenz in Japan haben sich die Kirchen gegen die Atomenergie ausgesprochen.

An einer internationalen Konferenz zur Katastrophe im Osten Japans vor drei Jahren vom 11.–14. März 2014 in Sendai, Japan, haben sich die Teilnehmenden gegen die Nutzung der Atomenergie ausgesprochen. Nachstehend ein Auszug aus der Schlussbotschaft:

„Atomkraftwerke sind Tempel des Götzendienstes, aufrechterhalten durch den Mythos der Sicherheit … Die Gefahr der Atomenergie wurde massiv heruntergespielt… Die Desinformation und Verschleierung von Tatsachen sind mit ein Grund für das Unglück ... Gleichzeitig müssen wir uns selbst anklagen, weil wir zu wenig entschieden nach der ‚unbequemen Wahrheit‘ gesucht … und dem Bau von Atomkraftwerken nicht entschiedener Widerstand entgegengesetzt haben … Diese Atomkatastrophe war eine Folge der Missachtung von Warnsignalen über Jahrzehnte und von daher eine von Menschen gemachte Katastrophe.“

Diesem deutlichen Bekenntnis folgen Verpflichtungen:

„Wir verpflichten uns, – die Menschen von Fukushima nicht zu vergessen und aufmerksam auf die Stimmen der Opfer dieser Dreifachkatastrophe zu hören; – uns für die Abschaffung sowohl der Atomkraftwerke als auch der Atombomben einzusetzen und Lösungen für die Entsorgung des entstandenen Atommülls zu finden.“

Integraler Bericht von der Konferenz mit Fotos