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Flüchtlinge in Neumünster

Im alten Kirchgemeindehaus Neumünster sind vorübergehend Flüchtlinge untergebracht.

Während vieler Jahre wurde das alte Kirchgemeindehaus der Kirchgemeinde Zürich Neumünster von der Serbisch-Orthodoxen Kirchgemeinde Heilige Dreifaltigkeit als Gemeindezentrum gemietet und genutzt. Auf Ende Februar ist die orthodoxe Gemeinde ausgezogen.

Die Kirchgemeinde Neumünster und der reformierte Stadtverband werden das denkmalgeschützte Haus sanieren und renovieren und danach einer neuen Nutzung zuführen. Bis in etwa zwei Jahren die Sanierung beginnen kann, werden die Wohnungen im alten Kirchgemeindehaus an die Asyl-Organisation Zürich AOZ vermietet. So werden ab Mitte März zwei oder drei Flüchtlingsfamilien aus Syrien, Eritrea oder einem anderen Land in die Wohnungen des alten Kirchgemeindehauses einziehen. Es sind Personen mit dem Status ‚anerkannte‘ oder ‚vorläufig aufgenommene Flüchtlinge‘ oder ‚Asylsuchende‘.

Mit diesem Engagement nimmt die Kirchgemeinde Neumünster ihren diakonischen Auftrag gegenüber Menschen in Not wahr. Die Flüchtlingsfamilien werden von der AOZ betreut. Die Kirchgemeinde wird sich dafür einsetzen, dass die Familien sich im Quartier gut einleben können.

Kirchgemeinde Neumünster