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Das Diakoniekonzept ist da

Das neue Diakoniekonzept baut auf eine vertraute, verlässliche und verfügbare Kirche.

Der Kirchenrat hat das neue Diakoniekonzept der Landeskirche verabschiedet. Es wird der Kirchensynode am 27. November 2012 zur zustimmenden Kenntnisnahme empfohlen.

Diakonie ist das helfende Handeln der Kirchen. Es ist Sozialsorge und Seelsorge zugleich. Es geschieht aus evangelischer Quelle und in solidarischer Kraft. Ohne den „Tatbeweis“ der Diakonie hätte die Alte Kirche das untergehende Römische Reich kaum überlebt. Heute geht vom diakonischen Handeln ein wesentlicher „nicht-kultischer“ Beitrag der Kirchen an die Zivilgesellschaft aus.

Das Diakoniekonzept sieht den „Prototyp“ diakonischen Handelns in den Mahlgemeinschaften Jesu mit unterschiedlichsten Menschen, auch mit „Zöllnern und Sündern“. Diese Gemeinschaft ist das Modell gelebter Solidarität. Ein Arbeitsinstrument des Konzepts ist die diakonische „Zwölffeldertafel“. Sie ermöglicht den Kirchgemeinden, ihre Diakonie zu profilieren. Die drei Kernthemen dieser Tafel sind: Gesundheit und Wohlergehen, Existenz und Arbeit, Zugehörigkeit und Teilhabe. Im Blick ist eine vertraute, verlässliche und verfügbare Kirche. Sie ist nahe bei den Menschen in ihren Notlagen. Schwerpunkte der diakonischen Kirche sind: Familien und Generationen, Jugend, Alter, Ökologie, Entwicklungspartnerschaft sowie Migration und Integration. Akteurinnen und Akteure der Diakonie sind freiwillig Engagierte, Sozialdiakoninnen und Sozialdiakone sowie das Pfarramt. Ihr Motto in der neuen Legislatur heisst: „Dass Gott ein Tätigkeitwort werde.“

Diakoniekonzept der Evang.-ref. Landeskirche des Kantons Zürich