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Bootsflüchtlings-Tage

Vom 13. bis 17. Juni findet in Zürich ein Veranstaltungszyklus zum Thema Bootsflüchtlinge statt.

Immer mehr Flüchtlinge versuchen, über das Mittelmeer nach Europa zu kommen. Viele davon kommen bei Unglücken der überfüllten und maroden Flüchtlingsboote um. Wie geht die EU mit diesem Problem um? Und was ist unsere Mitverantwortung dabei?

Kirchen, Hilfswerke und kulturelle Organisationen laden zu einem vielfältigen Veranstaltungszyklus und zu einer Ausstellung über die täglichen Tragödien an den Aussengrenzen Europas ein.

Die Ausstellung in der Predigerkirche dauert vom 13. Juni bis zum 7. Juli und umfasst Reiseskizzen von Flüchtlingen, Bilder, Fotos, Skulpturen, Videos und Infotafeln.

Ehrengast der Veranstaltungen ist Stefan Schmidt, der vor zehn Jahren, am 20. Juni 2004, als Kapitän des Hilfsschiffes «Cap Anamur» zwischen Lampedusa und Malta 37 afrikanische Bootsflüchtlinge gerettet hat und daraufhin wegen «bandenmässiger Beihilfe zur illegalen Einreise» angeklagt wurde. Stefan Schmidt ist Mitbegründer der Menschenrechtsorganisation «borderline-europe» und seit 2011 Flüchtlingsbeauftragter von Schleswig-Holstein.

Am 14. Juni ist der nationale Flüchtlingstag, am 15. Juni der Flüchtlingssonntag der Kirchen und am 20. Juni der Weltflüchtlingstag.

Veranstalter:

Reformierte Kirche Kanton Zürich, Katholische Kirche im Kanton Zürich, Predigerkirche Zürich, Grossmünster Zürich, HEKS, Solidaritätsnetz Zürich, Theater Maralam, ATD Vierte Welt, Verein, Uru-muri und Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH. In Zusammenarbeit mit «reformiert.zürich» und «forum».