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Aktuelle Informationen zur Pandemie

Stand 3. Dezember

In Reaktion auf die sich wieder verschärfende Pandemie-Situation hat der Bundesrat am 3. Dezember wie angekündigt neue Massnahmen beschlossen. Sie treten am Montag, 6. Dezember, in Kraft und gelten vorerst bis 24. Januar 2022. Auf Landeskirche und Kirchgemeinden hat dies folgende Auswirkungen:

Gottesdienste
Auch bei zertifikatspflichtigen Gottesdiensten gilt neu eine Maskentragpflicht. Bis zu einer Obergrenze von 50 Personen dürfen Gottesdienste weiterhin ohne Zertifikat durchgeführt werden. Es sind in diesem Fall die bisherigen Schutzmassnahmen einzuhalten; insbesondere sind Schutzmasken zu tragen, nach Möglichkeit die Abstände einzuhalten sowie die Kontaktdaten zu erfassen. Es entfällt hingegen die Kapazitätsbeschränkung auf 2/3 des verfügbaren Platzes. Singt im Gottesdienst ein Chor ohne Schutzmasken, benötigen die Chormitglieder in jedem Fall ein Zertifikat, und es sind von allen Anwesenden die Kontaktdaten zu erheben, auch bei zertifikatspflichtigen Gottesdiensten.

Grundsätzlich können Veranstaltende einen Anlass der 2G-Regel unterstellen, d.h. es werden nur Personen zugelassen, die geimpft oder genesen sind (die erweiterte Kontroll-App steht ab 13. Dezember zur Verfügung). Es müssen in diesem Fall keine Masken getragen werden. Der Kirchenrat empfiehlt allerdings nicht, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, insbesondere nicht bei Gottesdiensten, um die Hürden für eine Teilnahme gerade in der Weihnachtszeit nicht nochmals zu erhöhen.

Weitere Veranstaltungen
Die Zertifikatspflicht gilt neu für alle öffentlich zugänglichen Veranstaltungen und es besteht wie bei den Gottesdiensten trotz Zertifikat eine Maskentragpflicht (ausgenommen 2G-Veranstaltungen). Für beständige Gruppen entfällt damit die bisherige Möglichkeit, sich bis zu 30 Personen auch ohne Zertifikat zu treffen. Ausgenommen bleiben einzig «etablierte Selbsthilfegruppen in den Bereichen Suchtbekämpfung und psychische Gesundheit».

Kulturelle Aktivitäten
Bei kulturellen Aktivitäten darf die Maske abgelegt werden, wenn deren Tragen die Aktivität behindert (z.B. bei Chorproben). Es müssen in diesem Fall jedoch die Kontaktdaten erhoben werden.

Konsumation
Das Konsumieren von Speisen und Getränken ist nur bei zertifikatspflichtigen Anlässen und ausschliesslich am Sitzplatz erlaubt. Es müssen nach Möglichkeit die Abstände eingehalten und die Kontaktdaten erfasst werden. Bei Veranstaltungen, die der 2G-Regelung unterstellt werden, gilt keine Sitzpflicht.

Religionsunterricht und Anlässe mit Kindern
Die Zertifikatspflicht gilt grundsätzlich nach wie vor erst ab 16 Jahren. Wie bereits mitgeteilt, besteht gemäss Verfügung des Zürcher Regierungsrates für Kinder ab der vierten Klasse eine Maskenpflicht. Bei altersdurchmischten Angeboten gilt sie auch für jüngere Kinder. Im Blick auf den Advent stellt sich insbesondere die Frage nach Aufführungen mit Kindern. Grundsätzlich ist deren Durchführung möglich und der Kirchenrat empfiehlt, sie nicht einfach vorsorglich abzusagen. Es muss jedoch von den Zuständigen vor Ort sorgfältig geprüft werden, ob – unter Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten – eine Durchführung verantwortet werden kann, selbstverständlich unter strikter Einhaltung der geltenden Schutzmassnahmen.

Situation am Arbeitsplatz
Neu gilt eine Maskenpflicht für alle Mitarbeitenden in Innenräumen, in denen sich mehr als 1 Person aufhält (auch wenn Zertifikate vorhanden sind). Dies gilt sowohl am Arbeitsplatz wie auch an Sitzungen. Weiter empfiehlt der Bundesrat dringend Homeoffice, sofern es vom Charakter der Arbeit her möglich ist. Der Kirchenrat empfiehlt deshalb, Sitzungen wieder vermehrt online durchzuführen.

Beschluss des Kirchenrates vom 27. Oktober betreffend Coronavirus-Pandemie: Aufhebung der Weisungen und Empfehlungen an die Kirchgemeinden, Pfarrämter und Organe der kirchlichen Bezirke vom 28. Oktober 2020

  1. Im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie beschloss der Kirchenrat mit KR 2020-442 vom 28. Oktober 2020 letztmals Weisungen und Empfehlungen an die Kirchgemeinden, Pfarrämter und Organe der kirchlichen Bezirke. Mit KR 2021-171 hob er Ziffer 1.12 dieser Weisungen und Empfehlungen auf. Im Übrigen stehen sie noch in Kraft, da sie gemäss Dispositiv Ziffer 4 des Beschlusses solange gelten, "als die gegenwärtig angeordnete besondere Lage gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Bekämpfung übertragbarer Krankheiten des Menschen vom 28. September 2012 (Epidemiengesetz, EpG; SR 818.101) andauert".
  2. Die besondere Lage gemäss Epidemiengesetz dauert zurzeit noch an, und die vom Bundesrat neuestens angeordneten Massnahmen sollen bis 24. Januar 2022 gelten. Allerdings hat sich die Pandemiesituation aufgrund der verfügbaren Impfungen seit dem Herbst 2020 grundlegend geändert. Insbesondere sind Gottesdienst und Veranstaltungen für Personen, die über ein Zertifikat verfügen, das sie als geimpft, von einer Covid-19-Erkrankung genesen oder auf Covid-19 negativ getestet ausweist, fast ohne Einschränkungen wieder zugänglich. Die differenzierten Regelungen in der Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie vom 23. Juni 2021 (Covid-19-Verordnung besondere Lage; SR 818.101.26) machen eigene Weisungen des Kirchenrates hinfällig. Was in der aktuellen Pandemiesituation an Massnahmen erforderlich ist, ergibt sich bereits aus dem massgebenden Bundesrecht. Zudem lassen sich auch die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie inzwischen besser abschätzen, so dass es nicht mehr gerechtfertigt ist, länger am Investitionsstopp gemäss Ziffer 1.16 der Weisungen und Empfehlungen vom 28. Oktober 2020 festzuhalten. Dass sich alle kirchlichen Behörden an die staatlichen Vorschriften und Anordnungen zu halten haben, ergibt sich im Übrigen bereits aus der Verpflichtung zur Rechtsstaatlichkeit gemäss Art. 18 der Kirchenordnung der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich vom 17. März 2009 (KO; LS 181.10). Die kirchenrätlichen Weisungen und Empfehlungen an die Kirchgemeinden, Pfarrämter und Organe der kirchlichen Bezirke vom 28. Oktober 2020 sind daher aufzuheben. Ungeachtet dessen bleibt es dem Kirchenrat unbenommen, zuhanden der Kirchenpflegen und Pfarrämter weiterhin Empfehlungen abzugeben. Hierfür bedarf es keiner ausdrücklichen gesetzlichen Grundlage.

Der Beschluss wurde am 29. Oktober im Amtsblatt des Kantons Zürich publiziert.

Bestimmungen vom 8. September

Der Bundesrat hat am 8. September weitere Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bekannt gegeben. Die neuen Bestimmungen treten am 13. September in Kraft und sind bis 24. Januar 2022 befristet. Im Zentrum steht eine Ausweitung der Zertifikats-Pflicht für Personen ab 16 Jahren. Ein Covid-Zertifikat erhalten jene Personen, die geimpft, getestet oder von der Krankheit genesen sind.

Auf Landeskirche und Kirchgemeinden hat die neue Regelung folgende Auswirkungen:

Gottesdienste
Die neue generelle Zertifikats-Pflicht für Veranstaltungen in Innenräumen gilt grundsätzlich auch für Gottesdienste. Sie bleiben aber insofern eine Ausnahme, als sie bis zu 50 Teilnehmende ohne Zertifikat durchgeführt werden dürfen. Rat EKS und Kirchenrat führen die Erhöhung von 30 auf 50 Personen auf ihre Intervention zurück (vgl. Mitteilung vom Freitag) und begrüssen sie, bedeuten 50 Teilnehmende doch deutlich mehr Spielraum. Werden Gottesdienste ohne Zertifikatspflicht mit bis zu 50 Personen durchgeführt, gilt Maskenpflicht und es sind nach Möglichkeit die Abstände einzuhalten (1.5 Meter). Zudem dürfen nur zwei Drittel der Kapazität genutzt werden und es müssen die Kontaktdaten der Anwesenden erfasst werden. Bei Konsumationen im Anschluss an Gottesdienste («Kirchenkaffees») sind nur Personen mit Zertifikat zugelassen.

Kirchgemeinden haben im Voraus festzulegen und zu kommunizieren, ob der angekündigte Gottesdienst unter die Zertifikatspflicht fällt oder nicht. Aus Gründen der Praktikabilität kann nicht vor Ort in einen anderen Modus gewechselt werden. Es ist jedoch aus grundrechtlichen Überlegungen nicht zulässig, Gottesdienste generell als zertifikatspflichtig zu deklarieren (v.a. wenn weniger als 50 Personen erwartet werden). Hingegen ist es möglich – beispielsweise im Blick auf den Bettag –, den Gottesdienst unter die Zertifikatspflicht zu stellen, wenn mit mehr als 50 Teilnehmenden gerechnet werden darf.

Der Kirchenrat empfiehlt, Gottesdienste wenn immer möglich nicht der Zertifikatspflicht zu unterstellen, damit ihr grundsätzliches Merkmal, nämlich allen Menschen offen zu stehen, erhalten bleibt. Aufgrund der Erfahrungswerte wissen Kirchgemeinden, wie viele Teilnehmende in der Regel zu erwarten sind. Sollte die Aussicht bestehen, dass die 50er-Grenze erreicht wird, empfiehlt der Kirchenrat, mit einem Anmeldesystem zu arbeiten, damit die Gefahr ausgeschlossen werden kann, dass jemand an der Türe abgewiesen werden muss.

Als Variante empfiehlt der Kirchenrat die Durchführung mehrerer Gottesdienste. Diese sollten zeitlich oder örtlich versetzt stattfinden und könnten auch in unterschiedlichen Modi (zertifikatspflichtig/nicht zertifikatspflichtig) durchgeführt werden. Nicht empfohlen werden parallele Veranstaltungen, also ein zertifikatspflichtiger Gottesdienst, der in einen anderen Raum am selben Ort ohne Zertifikatspflicht übertragen wird. Hingegen empfiehlt der Kirchenrat, Gottesdienste online zu übertragen, wenn sie ausschliesslich zertifikatspflichtig stattfinden.

Veranstaltungen und Aktivitäten
An Veranstaltungen in Innenräumen dürfen nur Personen teilnehmen, die über ein Zertifikat verfügen. Ausgenommen sind Veranstaltungen bzw. Aktivitäten von «beständigen Gruppen» (z.B. Proben von Musikformationen). Sie sind bis max. 30 Teilnehmende möglich. Bei solchen Veranstaltungen, also ohne Zugangsbeschränkung auf Personen mit Zertifikat, dürfen Räume zu höchstens zwei Dritteln der Kapazität genutzt werden. Die Konsumation von Speisen und Getränken ist bei Veranstaltungen ohne Zertifikatspflicht untersagt.

An Veranstaltungen im Freien ohne Zugangsbeschränkung auf Personen mit Zertifikat dürfen höchstens 1000 Personen teilnehmen, sofern eine Sitzpflicht besteht, bzw. 500 Personen, wenn sie sich frei bewegen können.

Parlamentssitzungen und Kirchgemeindeversammlungen sind von der Zertifikatspflicht ausgenommen. Ebenso von der Zertifikatspflicht befreit sind Gastronomieangebote in sozialen Anlaufstellen.

Zertifikats-Pflicht für Mitarbeitende und Behördenmitglieder
Mitarbeitende, die in einem Angestellten-Verhältnis zur Landeskirche oder zu einer Kirchgemeinde stehen und die im dienstlichen Rahmen aktiv an Veranstaltungen teilnehmen bzw. diese ausrichten, unterstehen nicht der Zertifikatspflicht. Dies gilt auch für anderweitige berufliche Aufgaben und Pflichten (z.B. Besuchsdienst). Verfügen Mitarbeitende über kein Zertifikat, sind sie jedoch verpflichtet, bei diesen Aktivitäten eine Schutzmaske zu tragen und nach Möglichkeit die Abstände einzuhalten. Behördenmitglieder und Freiwilige, die weder bei der Landeskirche noch einer Kirchgemeinde angestellt sind, unterstehen der Zertifikatspflicht, soweit sie im Einzelfall erforderlich ist (ausgenommen sind Freiwilligen-Einsätze in Gastronomieangeboten in sozialen Anlaufstellen).

Es ist den Kirchgemeinden freigestellt, ob sie für Personen, die nicht geimpft sind, die Testkosten übernehmen, damit die Betreffenden ebenfalls ein Zertifikat erhalten.

RPG
Die Einführung der Zertifikats-Pflicht gilt für Personen ab 16 Jahren. Für Angebote und Aktivitäten für Kinder und Jugendliche unter diesem Alter gibt es weiterhin keine Einschränkungen. Reisen, Lager und Exkursionen mit Jugendlichen ab 16 Jahren unterliegen der Zertifikatspflicht (ausgenommen angestellte Mitarbeitende).

Ältere Bestimmungen

Maskenpflicht
Die Maskenpflicht im Freien wird aufgehoben. In den öffentlich zugänglichen Aussenbereichen von Einrichtungen – also auch Kirchen und Kirchgemeindehäusern – muss keine Schutzmaske mehr getragen werden. Ebenfalls aufgehoben ist die Maskenpflicht auf der Sekundarstufe II. Auch am Arbeitsplatz gilt keine grundsätzliche Maskenpflicht mehr; der Entscheid liegt bei der jeweiligen Arbeitgeberin (Landeskirche oder Kirchgemeinde). Grundsätzlich empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit (BAG), überall dort weiterhin eine Maske zu tragen, wo der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

Chorsingen
Auftritte von Chören in Innenräumen sind erlaubt. Es müssen beim Chorsingen – auch bei Auftritten – weder Schutzmasken getragen noch Abstände eingehalten. Dagegen sind von den Sängerinnen und Sängern die Kontaktdaten zu erheben und es muss eine wirksame Lüftung vorhanden sein. – EKS und Kirchenrat empfehlen, diese offenen Vorgaben zum Chorgesang vor Publikum nur sehr zurückhaltend anzuwenden und weitergehende Schutzmassnahmen beizubehalten (inbesondere eine grosse Distanz zur Gemeinde).

Homeoffice
Die bisherige Homeoffice-Pflicht gilt nicht mehr; sie wird durch eine Empfehlung abgelöst.

Abendmahl
Das Feiern des Abendmahles ist seit dem Eidg. Dank-, Buss- und Bettag vom 20. September wieder möglich. Das Pfarramt kann aber nach Absprache mit der Kirchenpflege auf die Durchführung verzichten. Möglich sind sowohl das wandelnde Abendmahl wie auch die Austeilung am Platz. In jedem Fall hat die Einnahme aber am Sitzplatz zu erfolgen. Folgende Regelungen sind zu beachten:

- Das Pfarramt entscheidet in Absprache mit der Kirchenpflege über die Form des Abendmahls.
- Auf Gemeinschaftskelche ist generell zu verzichten.
- Das Abendmahlsbrot ist vorbereitet und zugeschnitten. Bei der Vorbereitung und beim Zuschneiden des Brotes sind Handschuhe und Gesichtsmasken zu tragen; das Personal in den Kirchgemeinden ist entsprechend zu instruieren. Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Helferinnen und Helfer (oder Liturginnen und Liturgen) desinfizieren vor der Austeilung gegenüber der versammelten Gemeinde sichtbar ihre Hände. Bei Bedarf können Handschuhe verwendet werden. Dem gottesdienstlich-liturgischen Rahmen wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt.
- Die Schale mit dem Abendmahlsbrot kann seitlich (abseits der Sprechrichtung) aufgestellt werden, das Brot mit einer kleinen Brotzange in die Hände gereicht werden. In kleineren Gemeinschaften können Abendmahlsbrot und Einzelkelche in Einzelportionen auf dem Gabentisch bereitgestellt werden.
- Wo es die räumlichen Verhältnisse zulassen, ist eine Austeilung mit entsprechendem Abstand zu erwägen. Beim wandelnden Abendmahl ist auf die Abstandsregeln aufmerksam zu machen.
- Spendeworte werden nur mit Schutzmaske gesprochen.
- Die liturgische Einbettung des Abendmahls im Gottesdienst ist so zu gestalten, dass Gemeindeglieder, die nicht daran teilnehmen wollen, sich nicht herabgesetzt fühlen.
- Die Kirchgemeinde ist – bspw. via Website – über die Form des Abendmahls im Voraus zu informieren.
Diese Regelungen sind mit den Dekaninnen und Dekanen abgesprochen. Es sollen damit am Bettag und am Reformationssonntag vorerst Erfahrungen gesammelt werden.

Gesangbücher
Gesangbücher dürfen wieder verwendet werden, sofern sichergestellt ist, dass jedes Ex. nicht mehr als von 1 Person in die Hand genommen wird und dass die Bücher anschliessend für 1 Woche weggeschlossen oder desinfiziert werden.

Religionsunterricht
Auf allen Stufen der Volksschule sind freiwillige Unterrichtsangebote wie Freifächer und Kurse, Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK), freiwilliger Religionsunterricht, freiwilliger Schulsport wieder klassenübergreifend und im Präsenzunterricht möglich. Ebenfalls auf allen Stufen der Volksschule zulässig sind Musikunterricht und musikalische Aktivitäten, insbesondere darf auch wieder in klassenübergreifenden Gruppen gesungen und musiziert werden.» Demnach ist auch der kirchliche Religionsunterricht, der in schulischen Räumlichkeiten durchgeführt wird, möglich.  

Das Verwaltungsgericht hat am 3. Juni die aufschiebende Wirkung von Rekursen gegen die Maskentragpflicht für Schulkinder ab der 4. Klasse der Primarschule wiederhergestellt. Die Maskentragpflicht für Schulkinder an der Primarschule im Kanton Zürich ist damit bis zu einem endgültigen Entscheid in der Sache ausgesetzt. Auf die Maskentragpflicht an den Oberstufen hat dieser Entscheid keinen Einfluss.

Kontaktdaten
Zu den obligatorischen Kontaktdaten gehören Name, Vorname, Telefonnummer und Postleitzahl. Je nach Art der Veranstaltung kommen auch Ort des Sitzplatzes oder Anwesenheitszeit in Frage. Die Kontaktdaten müssen während 14 Tagen aufbewahrt werden. Bei Familien oder anderen Teilnehmer- oder Besuchergruppen, die nachweislich untereinander bekannt sind, genügt die Erfassung der Kontaktdaten von nur einer Person.

Kirchgemeindeversammlungen
Kirchgemeindeversammlungen sind von der Personen-Begrenzung ausgenommen. Der Kirchenrat empfiehlt jedoch, Versammlungen auf die dringlichen Traktanden zu beschränken, um sie zeitlich kurz halten zu können.

Risikogruppen
Gemäss Bundesamt für Gesundheit BAG ist ein «besonderer Schutz von Personen ab 65 Jahren oder mit bestimmten Grunderkrankungen am Arbeitsplatz über die grundlegenden Schutzmassnahmen hinaus nicht mehr notwendig. Es gilt die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers.»

Seelsorge
Die Seelsorge in Spitälern und Heimen erfolgt im Rahmen der Regelungen der betreffenden Institution. Die Gemeindepfarrerinnen und -pfarrer sind aufgefordert, mit den von ihnen betreuten Institutionen Kontakt aufzunehmen und die Möglichkeiten zu klären. Von der Gesundheitsdirektion des  Kantons Zürich u.a. liegt ein entsprechendes Merkblatt vor. Aufsuchende Seelsorge ist unter Berücksichtigung der erforderlichen Schutzmassnahmen möglich.

Alternativangebote in Kirchgemeinden
Die zu Beginn der Pandemie zur Verfügung gestellte Ideenliste für alternative Gemeindeangebote ist mittlerweile in ein stehendes bzw. weiter auszubauendes Angebot überführt worden ist. Etliche der originellen und erfolgreichen Projekte verdienen auch in Zukunft Nachahmung: https://www.zhref.ch/einfallsreiches

Urheberrecht: Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS hat die mit der Suisa getroffene Vereinbarung so lange verlängert, wie es coronabedingte Einschränkungen des Gemeindelebens gibt. Die Gemeinden dürfen also Gottesdienste und ähnliche Formate im Internet übertragen und dabei Musik uneingeschränkt nutzen.Bis Ende 2021 verlängert wurde die Vereinbarung mit der VG Musikedition, die es den Kirchgemeinden erlaubt, im Rahmen von Live-Streams von Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen gottesdienstlicher Art (bzw. Formaten, die diese ersetzen) Liederblätter mit Noten und Texten einzublenden. Diese Regelung umfasst Einblendungen im Zusammenhang mit der zeitgleichen und zeitversetzten Übertragung. Die Liederblätter und Noten dürfen jedoch nicht zum Download angeboten werden, da die VG Musikedition nicht über diese Rechte verfügt.

Zu beachten ist allerdings, dass für die Nutzung geschützter literarischer Texte (Gedichte, Gebete etc.) und Bilder die Rechte jeweils separat eingeholt werden müssen. Hier gibt es leider keine Möglichkeit, einen Gesamtvertrag abzuschliessen.

Hilfe national und international
Die EKS hat ihre Zusammenstellung von Hilfsangeboten aktualisiert (https://www.evref.ch/themen/coronavirus/psychische-unterstuetzung-in-der-corona-krise/). Auch die ökumenische Hilfs-Kampagne der Zürcher Kirchen, «Wenn beten alleine nicht reicht», läuft nach wie vor.

Die Pandemie offenbart in aller Deutlichkeit die oft prekären Lebensumstände von Millionen Menschen weltweit. Das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz HEKS hat deshalb bereits 2020 zahlreiche seiner Projekte im In- und Ausland den spezifischen Erfordernissen dieser Krise angepasst. Mit der nationalen Kampagne «Zusammenhalten beim Abstand halten» ruft HEKS die Schweizer Bevölkerung nun ein weiteres Mal zur Solidarität mit jenen Menschen auf, die von den Folgen des Virus besonders hart getroffen werden. Weitere Infos: https://www.heks.ch/corona-pandemie

Die Detailbestimmungen zu den vorstehenden und weiteren Themen finden sich in den angepassten Weisungen und Empfehlungen des Kirchenrates vom bei den Downloads für Kirchgemeinden: https://www.zhref.ch/themen/corona/corona-downloads-kirchgemeinden

:: Downloads für Kirchgemeinden

:: Website des Bundes mit Weisungen

:: Website des Kantons Zürich mit Weisungen

:: Gebete