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Grosses Jugendfestival beschliesst Reformations-Jubiläum

2000 Jugendliche feiern den YAY REFOR-MOTION-DAY

Die letzte Grossveranstaltung zum Reformationsjubiläum hat am 2. November Jugendliche aus ganz Zürich und darüber hinaus angelockt: Rund 2000 Personen feierten in der Zürcher Altstadt den YAY REFOR-MOTION-DAY und setzen mit ihren Aktionen ein Zeichen der Einheit und der Vielfalt.

«So etwas sollte es viel öfter geben», erklärt Finn aus Adliswil. Er ist mit einer Gruppe Jugendlicher  aus seiner Kirchgemeinde angereist und freut sich über die Vielfalt des Programms, das über zwanzig christliche Jugendverbände des Kantons Zürich für den YAY REFOR-MOTION-DAY zusammengestellt haben. Während Top Acts wie «Adam’s Wedding» die grosse Bühne auf dem Zwingliplatz rockten, ein Flashmob der Tanzgruppe Roundabout Passantinnen überraschte und der Cevi eine Schnitzeljagd durch die Altstadt orchestrierte, liessen sich andere in der Theologischen Fakultät hebräische Tattoos auf die Haut malen oder lichteten sich selbst in einer Fotobox ab. Rund zwanzig Workshops wurden von den mitwirkenden Organisationen angeboten. Am Abend beschloss ein Popgottesdienst in der Kirche St. Peter mit der Band «Good Weather Forecast» den REFOR-MOTION-DAY.

«Der REFOR-MOTION-DAY hat gezeigt, was möglich wird, wenn wir über konfessionelle Grenzen hinweg zusammenarbeiten», freut sich Projektleiter Jens van Harten. «Wir haben unsere Vielfalt als Chance betrachtet und genutzt.» Dank der breiten Beteiligung christlicher Jugendorganisationen und rund 300 Freiwilliger ging der Grossanlass ohne nennenswerte Zwischenfälle über die Bühne und bleibt Jugendlichen wie Finn in bester Erinnerung. Auch das «zero waste»-Konzept ging auf: Zahlreiche Besucherinnen und Besucher brachten ihr eigenes Geschirr mit und trugen mit ihrer Achtsamkeit zu der Schonung von Ressourcen bei.

Der von der Reformierten Zürcher Landeskirche initiierte und von über zwanzig christlichen Jugendverbänden mitorganisierte YAY REFOR-MOTION-DAY bildete den offiziellen Abschluss des Reformationsjubiläums. Er soll aber auch einen Neubeginn markieren: «Nur eine Kirche, die die Jugend miteinbezieht und Gestaltungsraum bietet, hat eine Zukunft», stellt Jens van Harten klar.

«Der REFOR-MOTION-DAY ist kein Ende, sondern erst der Anfang!»