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Kirchlich prämierter Film läuft nun im Kino

Sami, Joe und ich – Filmstart im Kino

„Behalte immer mehr Träume in deiner Seele, als die Realität zerstören kann“: Dieses Motto zieht sich wie ein zarter Hoffnungsfaden durch den Film „Sami, Joe & ich“, der im letzten Oktober am Zürcher Filmfestival mit dem kirchlichen Filmpreis ausgezeichnet wurde. Seit 22. April läuft er nun in Deutschschweizer Kinos.

Das Erstlingswerk der in Basel geborenen Regisseurin und Drehbuchautorin Karin Heberlein beschwört die Kraft von Freundschaft und Vertrauen von drei jungen Frauen in der Zürcher Agglomeration. Sie finden erst im Miteinander ihre Sprache wieder, um erlittenes Unrecht beim Namen zu nennen und mutig zu bekämpfen. Genial gesetzte musikalische Sequenzen und starke Momentaufnahmen setzen besondere Noten; die teilweise heimischen Jungschauspielerin agieren ausdrucksstark und authentisch.

Der Film überzeugt laut der kirchlichen Jurorin und Filmproduzentin Simone Späni durch seine Präzision und Einfühlungsgabe und seine wunderbare Kameraarbeit, die die Gefühlswelt von Zürcher Teenagern beleuchtet.

„Sami, Joe und ich“, Schweiz 2020, 94 Minuten, Deutsch mit englischen Untertiteln. Regie und Drehbuch Karin Heberlein, Produktion Claudia Wick. Mit Anja Gada, Rabea Lüthi, Jana Sekulovska. Originalsongs von Schweizer Musikern. Verleiher: Outside The Box Sarl.

Läuft in folgenden Kinos: qtopia Uster, 20.30; Arena Cinemas, Zürich, 16.00 und 18.15; Kosmos Zürich, 15.00 und 19.45;