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Umweltnachrichten aus der Landeskirche und den Kirchgemeinden

Wie der Umweltschutz aufblüht

8. Oktober 2022 Weitere sieben Kirchgemeinden besiegeln ihr Engagement für die Umwelt mit dem «Grünen Güggel». Der Weg zum Gütesiegel ist lohnend, aber anspruchsvoll. Die Umweltbeauftragte in Horgen erzählt im notabene vom Oktober 2022.


Zertifizierung der Gesamtkirchlichen Dienste

September 2022 Die Gesamtkirchlichen Dienste der Landeskirche wurden zusammen mit anderen Kirchgemeinden im September 2022 mit dem Grünen Güggel zertifiziert. Lesen Sie hier das "Leitbild zur Bewahrung der Schöpfung" (PDF) und den  Umweltbericht (PDF).


Der «Grüne Güggel» kräht zugunsten einer intakten Umwelt

September 2022 Die sieben reformierten Kirchgemeinden Dietlikon, Fehraltorf, Horgen, Knonauer Amt, Sihltal, Turbenthal-Wila, Wädenswil sowie die Gesamtkirchlichen Dienste wurdem am 29.09.2022 feierlich mit dem "Grünen Güggel" zertifiziert. Das Label, verliehen von der Zertifizierungsstelle «oeku – Kirchen für die Umwelt», zeichnet Kirchgemeinden aus, die sich systematisch für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen. Hier gehts zum Medienbericht.


Der Klimaball rollt

Juni 2022 Der Klimaball ist eine Wanderausstellung und zugleich eine rund drei Meter hohe Kugel. Er informiert über den Klimawandel und sammelt Meinungen der Passant:innen zu verschiedenen Massnahmen für eine nachhaltige Gesellschaft. Die Wanderausstellung besucht ab Juni 2022 schweizweit öffentliche Plätze, sammelt Ideen und findet gemeinsame Nenner in der Bevölkerung. Eintritt frei, offen rund um die Uhr. Er wird unter anderem von der evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Zürich finanziert. Wer den Klimaball gerne im eigenen Ort zu Gast haben möchte, meldet sich gerne bei: info@klimaball.ch


Öffentlich zugänglicher Kühlschrank gegen FoodWaste

09.11.2021 In Zürich, Kirchenkreis zehn, Wipkingen West steht seit Ende September ein Kühlschrank beim WipWest Huus an der Hönggerstrasse, betrieben vom gemeinnützigen Verein "Madame Frigo". Um möglichst viele Lebensmittel vor dem Abfall zu bewahren, können bestimmte überschüssige Lebensmittel dort hineingelegt und von dort entnommen werden. Es ist einer von mittlerweile zwanzig Standorten in Zürich.


Sonnenstrom vom Kirchgemeindedach

09.11.2021 Die ref. Kirche Winterthur Veltheim ist seit 2020 mit dem Grünen Güggel zertifiziert. Bei der nun in zwei Tagen stattfindenden ordentlichen Kirchgemeindeversammlung beantragt die Grüne Güggel Kommission einen Investitionskredit über 149`000 CHF für die Realisierung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Kirchgemeindehauses.


Der Kirchenrat unterstützt das Energiegesetz
November 2021 Am 28. November 2021 stimmen die Zürcher Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über die Revision des kantonalen Energiegesetzes ab. Einer der Kernpunkte der vorgesehenen Änderungen besteht darin, dass Öl- und Gasheizungen am Ende ihrer Laufzeit durch saubere, klimaneutrale Wärmesysteme ersetzt werden. Auf diese Weise soll der Kanton die Reduktion der klimabelastenden CO2-Emissionen vorantreiben. Der Kirchenrat befürwortet in einer Medienmitteilung die Gesetzesrevision. Mit seinen aktuellen Legislaturzielen verfolgt er dieselbe Stossrichtung. Landeskirche und Kirchgemeinden sind von der Vorlage direkt betroffen, verfügen sie doch über zahlreiche Liegenschaften. Auch elektrische Widerstandsheizungen, die in Kirchengebäuden teils noch im Einsatz stehen, sind im Prinzip bis 2030 zu ersetzen. Allerdings sieht die Bauverordnung für Kirchengebäude eine Ausnahme vor. Übereinstimmend damit ist der Verein «oeku – Kirchen für die Umwelt» der Auffassung, dass bei einzelnen Elektroheizungen der Weiterbetrieb mit einer intelligenten Steuerung «aus energetischer und wirtschaftlicher Sicht sinnvoll sein» kann.
Der Volltext der Medienmitteilung ist hier einsehbar.


Grüner Güggel für Ref. Kirche Stadlerberg

Oktober 2021: Die Kirchenpflege der ref. Kirche Stadlerberg entschloss sich im Oktober 2021, den Weg zur Zertifizierung mit dem Grünen Güggel zu beschreiten. Sie beabsichtigen, die Zertifizierung Ende 2023 zu erlangen. Dafür besucht Daniel Pfister den Lehrgang Kirchliches Umweltmanagement beim Verein oeku.


Juni 2020 / Kirchensynode: 2.5 Millionen Franken für umweltbewusstes Handeln
Die Reformierte Landeskirche führt in ihren Legislaturzielen 2020–2024 das Ziel «Umweltbewusst handeln». Es sind darin verschiedene Massnahmen vorgesehen, u.a. die Initiierung eines Prozesses zur Zertifizierung aller Kirchgemeinden mit dem Umwelt-Label «Grüner Güggel». Mit einer Motion forderte eine fraktionsübergreifende Arbeitsgruppe von Synodalen, für die erfolgreiche Umsetzung des Legislaturziels einen Rahmenkredit von 2.5 Mio. Franken einzusetzen. In der Begründung sagte Motionärin Monica Müller, Dietlikon, dass die Gesellschaft die Kirche genau beobachte, ob sie Wasser predige und Wein trinke. Bei der Bewahrung der Schöpfung müsse die Kirche an erster Stelle stehen. Der Kirchenrat war bereit, die Motion zu übernehmen, sofern am Wortlaut Anpassungen vorgenommen würden. Der Kirchenrat schlug u.a. vor, zur periodischen Erfassung der Energiebilanz sämtlicher Immobilien ein «Grünes Datenkonto» zu nutzen, statt alle Liegenschaften mittels Gebäudeanalysen zu überprüfen.

Weiter beantragte er, das Aufgabenfeld «Nachhaltigkeit» einem Kirchenpflegeressort zuzuweisen, das die Nachhaltigkeitsbestrebungen der Kirchgemeinde umfassend vorantreibt. Dies sei erfolgversprechender als zu postulieren, Nachhaltigkeit müsse in den Kirchgemeinden im «ursprünglichen Sinne» gelebt werden. Die Kirchensynode folgte diesen Anträgen und überwies die Motion. Gemäss Kirchenrätin Esther Straub wird der Kirchenrat nun einen Antrag mit einem Massnahmenplan zum Einsatz des anvisierten Betrags vorlegen.

In eine ähnliche Richtung ging das Postulat «Bewahrung der Schöpfung im Unterricht»: Der Kirchenrat sollte prüfen, wo dieses Thema im kirchlichen Unterricht noch verstärkt werden könnte. In seinem Bericht weist der Kirchenrat darauf hin, dass in diesem Bereich bereits sehr viel gemacht wird. Die Kirchensynode schrieb das Postulat demzufolge mit grossem Mehr ab, wobei sich eine kleinere Grundsatzdebatte entspann, in der mehrere Synodale entschlossen auf ein Votum reagierten, das den menschengemachten Klimawandel in Zweifel zog.


Juni 2021: SchöpfungsZeit 2021 im Zeichen des Wassers
Vom 1. September bis zum 4. Oktober 2021 findet die SchöpfungsZeit statt. Im Zentrum steht dieses Jahr das Thema Wasser. Der Verein «oeku – Kirchen für die Umwelt» hat für die Gestaltung von Gottesdiensten und weiteren Anlässen Unterlagen erarbeitet. Am Samstag 4. September 2021 feiern die Kirchen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz den Ökumenischen Tag der Schöpfung am Bodensee unter dem Motto «Damit Ströme lebendigen Wassers fliessen» (www.schoepfungstag.info). Die SchöpfungsZeit-Dokumentation mit Predigtimpulsen, liturgischen Texten, Liedvorschlägen, Ideen für Gottesdienste, Exkursionen sowie Aktionen mit Kindern und Jugendlichen wird ab Ende Mai ausgeliefert und auch den Zürcher Kirchgemeinden zugestellt.


Mai 2021: Kirchenrat unterzeichnet Handlungsaufruf zum Klimanotstand Das Papier «Klimanotstand – Handlungsaufruf aus christlicher Sicht» wurde von der AKU – Arbeitsgemeinschaft Klima, Energie und Umwelt publiziert. Die AKU ist eine Arbeitsgemeinschaft der Schweizerischen Evangelischen Allianz. «oeku – Kirche und Umwelt» sowie «Brot für alle» waren in die Entstehung des Texts involviert. Der Handlungsaufruf argumentiert sowohl wissenschaftlich als auch theologisch und ist für ein breites, interessiertes Publikum geschrieben. Nach Einschätzung des Kirchenrates liegt er auf der Linie von Legislaturziel 3 und ist damit geeignet, dessen Umsetzung zu unterstützen, indem er in den Kirchgemeinden Diskussionen anstösst und zu Verhaltensänderungen ermutigt. Die Unterzeichnung durch den Kirchenrat ist jedoch nicht als Parolenfassung zum CO2-Gesetz zu verstehen, sondern eine Befürwortung des allgemein gehaltenen Handlungsaufrufs. Dieser kann die Meinungsbildung in den Kirchgemeinden zum CO2-Gesetz jedoch befördern. Den Handlungsaufruf finden Sie hier.


April 2021: Der erste Grüne Güggel Konvoi der Zürcher Landeskirche stösst auf reges Interesse: Gleich sieben ref. Kirchgemeinden haben sich für den Start im Mai 2021 angemeldet. Deshalb visiert die Landeskirche an, einen zweiten Konvoi im Herbst 2021 beginnen zu lassen. ... Wer im Frühjahrskonvoi 2021 / 2022 mit dabei ist, das können Sie unten unter "Grüner Güggel bei ref. Kirchgemeinden im Kanton Zürich" nachlesen.


April 2021: Die Kirchenpflege der ref. Kirche Winterthur Mattenbach entschloss sich in der Sitzung vom 21.04.2021, sich auf den Weg zur Zertifizierung mit dem Grünen Güggel zu machen. Vor allem in den Bereichen Gebäude, Beschaffungswesen, Abfalltrennung und Biodiversität sehen sie Potenzial. Sie beabsichtigen, die Zertifizierung im Jahr 2023 zu erlangen.


Feb./März 2021: Die katholische Kirche im Kanton Zürich hat sich zum Legislaturziel gesetzt, Kirche nachhaltig und klimaneutral zu gestalten. Dabei sollen ihre ausgestossenen Treibhausgase so schnell wie möglich auf Netto-Null reduziert werden. Die ersten Schritte dahin werden in diesem Bericht (PDF) skizziert.


November 2020: Die ref. Kirchgemeinde Dübendorf-Schwerzenbach wurde erfolgreich mit dem Grünen Güggel rezertifiziert. "Am 13. November 2020 stellte Dietmar M. Cords, kirchlicher Umweltrevisor, erneut fest, dass die Evang.-ref. Kirchgemeinde Dübendorf-Schwerzenbach über ein lebendiges Umweltmanagementsystem verfügt, das den Anforderungen des Grünen Güggel in weiten Teilen gerecht wird. Wichtige Erfolgsfaktoren sind dabei das Engagement der beiden Umweltbeauftragten und des Umweltteams." - Mehr (Webseite)


Oktober 2020 "Nachhaltig investieren" beschäftigt bereits mehrere Landeskirchen, so auch die des Kantons Zürich. Im Anlagereglement 2019 legte der Kirchenrat dazu fest: "Bei der Bewirtschaftung des Vermögens sind nebst finanziellen Kriterien soziale und ökologische Aspekte sowie Kriterien der Generationsgerechtigkeit und der guten Unternehmensführung (Governance) zu berücksichtigen. Finanzielle Anlagen sollen gewünschte wirtschaftliche, gesellschaftliche und/oder ökologische Entwicklungen fördern. Es können Positiv- und Ausschlusskriterien definiert werden." - Hier ein Artikel des Portals ref.ch dazu vom 2. Oktober 2020: "Mit Nachhaltigkeit zu stabilen Kirchenfinanzen?"


September 2020 Der Ersatzneubau Stefansviertel der ref. Kirche Zürich Hirzenbach soll gemäss dem Planungskomittee sozial, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltig sein. Dieser Artikel (PDF) erläutert den Planungsstand.


September 2020 Die ref. Kirche Rorbas-Freienstein-Teufen wird kommenden Sommer rund um die Kirche, das Gemeindehaus und an sonstigen, geeigneten Orten Hochbeete mit Blumen und Gemüse aufstellen. Ernten dürfen alle. Wer mag, kann bei der Aktion helfen. ... Mehr dazu (PDF).


September 2020 Die ref. Kirchgemeinde Bülach, bereits mit dem Grünen Güggel zertifiziert, macht mit bei der Anstrengung der Stadt Bülach, das Label "Fair Trade Town" zu erlangen. Fair Trade Town ist eine Auszeichnung für Städte und Gemeinden, die sich für den Fairen Handel engagieren. Auf kommunaler Ebene wird ein Nachhaltigkeitsprozess gestartet und lokale Unternehmen, Restaurants, Cafés, Schulen, Institutionen sowie die Gemeindeverwaltung eingebunden.


September 2020 Der Schweizer Blue Community sind die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz sowie die ref. Kirchgemeinde Zürich jüngst beigetreten. "Blue Communities anerkennen Wasser als öffentliches Gut. Sie achten auf einen nachhaltigen Umgang mit Wasser und setzen sich dafür ein, dass Wasserversorgung und -nutzung in der öffentlichen Hand bleiben. Sie unterstützen andere Länder dabei, eine funktionierende öffentliche Trinkwasserversorgung bereitzustellen und einen nachhaltigen Umgang mit Wasser zu erreichen. Dazu pflegen sie einen langfristigen Wissens- und Erfahrungsaustausch mit Partnern im In- und Ausland." (Zitat von ihrer Webseite)