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Grüner Güggel Konvoi-Bericht

Ab dem 7. Oktober 2021 startet der nächste Grüne Güggel Konvoi der Zürcher Landeskirche. Was erwartet Sie dort? - Hier erhalten Sie einige Einblicke in den bereits seit Mai 2021 laufenden Konvoi. Mehrere Umweltteams erzählen von ihrem Prozess und lassen Sie an dem teilhaben, was sie rundherum bewegt. - Wenn Sie ebenfalls an einem Grünen Güggel Konvoi interessiert sind, melden Sie sich bitte bei svenja.espenhorst@zhref.ch.

"Grüner Güggel Logo" auf der Visitenkarte

13.07.2021(ses) "Das Logo GG darf von zertifizierten Gemeinden und von Kirchgemeinden, die am Aufbau des UMS sind, für kommunikative Zwecke verwendet werden (z.B. zur Vorstellung des Projektes im Pfarrblatt).", so schreibt der Verein oeku auf seiner Webseite und liefert gleich das Marketing-Material dazu. ... und beispielsweise so setzen wir es bei der Landeskirche ein, aufgedruckt auf einer Korrespondenzkarte:

GG-Korrespondenzkarte.JPG


Mache dich auf - bitte mit E-Bike!

13.07.2021 (npa) Als fusionierte Kirchgemeinde Sihltal haben wir um einiges längere Wege während unserer Arbeitszeit als früher, vor allem für das Hin und Her zwischen den beiden Kirchenorten, aber auch bei Hausbesuchen. Fahrgemeinschaften wurden schon anfangs im Fusionsprozess eingeführt. In und um Adliswil und Langnau geht`s meistens steil bergauf und bergab. Deshalb haben einige Pfarrpersonen und Mitarbeitende bereits seit Jahren privat E-Bikes. Nun hat eine Mitarbeiterin für jeden unserer Kirchenorte ein "berufliches" E-Bike beantragt. Diese lassen sich online reservieren. So können wir noch mehr aufs Autofahren verzichten und bewegen uns zudem öfters an der frischen Luft.

Zum Vertiefen: Die Zeitung "Velototal" hat im April 2021 einen Bericht zur Ökobilanz von E-Bikes im Vergleich mit anderen Verkehrsmitteln veröffentlicht (externer Link).


Kreatives Umweltprogramm!?!

08.07.2021 (ses) Auf eins freue ich mich besonders: Für das Umweltprogramm "um die Ecke zu denken". Was wird uns noch einfallen, nachdem wir "das Übliche" aufgegleist haben? Tolle Ideen kommen aus Kirchgemeinden; die Impulse und Tipps der kirchlichen Bildungsarbeit nehmen sie auf. Heute Morgen besonders gefallen hat mir - nach einem Blick in meinen Schrank - der Kleidertausch statt Kleiderkauf der ref. Kirche Uster.


Mitarbeitenden-Umfrage gestartet

08.07.2021 (ses) Für die GKD haben wir die von oeku bereitgestellte "Kurzversion" der Umfrage angereichert mit den verschiedenen Umweltdimensionen, die im Umweltprogramm zur Sprache kommen. Alles dann auf SurveyMonkey eingetippt und den Link an mehr als 100 Personen geschickt, welche angestellt von der Landeskirche in B14, B10, H7 und H50 arbeiten. Ende Juli wissen wir mehr: Kennen unsere Arbeitskolleginnen und -Kollegen überhaupt bereits durchgeführte Massnahmen? Und: Wo haben wir ihres Erachtens nach noch Luft nach oben?


Kleinvieh macht auch Mist

22.06.2021 (ses) Ob im Büro, im Home Office oder bei der täglichen Hausarbeit - unsere kleinen elektronischen Helferlein möchten wir nicht missen. Jedoch wären wir froh über eine geringere Stromrechnung. Die Broschüre "Effiziente Elektronik" von EnergieSchweiz erklärt, wie die Geräte - statt in den Stand-by-Modus versetzt - schnell und elegant abgeschaltet werden können sowie was für sonstige Spartipps es für Computer, Fernseher, Stereoanlage und Co gibt. Darüber und noch breiter informiert die Webseite https://www.energie-umwelt.ch/. Und hier kann jede:r den Stromverbrauch im Haushalt berechnen: www.energybox.ch.


Klimatheologe zu Gast im RefLab

16.06.2021 (jdb) Christ:innen sehen zunehmend die Notwendigkeit, die eigene Tradition fundamental zu hinterfragen. Vor dem Hintergrund der globalen Klimakrise hat sich die Wahrnehmung verschoben. Was lange als "zivilisiert" und "hochkulturell" galt, erscheint heute mitunter als problematisch. Und sogenannte "primitive" Kulturen und Religionen erfahren eine Aufwertung. Das Know-how indigener Völker findet Eingang in internationale Regelwerke zum Klima- und Artenvielfaltschutz. In der nächsten Ausgabe des Podcasts TheoLounge des RefLab spricht Johanna Di Blasi mit dem Bonner Theologen Andreas Krebs über kirchliche Leitfäden zur  "Bewahrung der Schöpfung" und darüber, was "christlicher Animismus" sein könnte. Entsprechend konstruktiv-kritisch sehen wir uns im Umweltteam derzeit die vorm Kirchenrat im Jahr 2013 verabschiedeten Schöpfungsleitlinien an.

PS: Zum Thema «Theology in the Anthropocene» hält der Theologe Andreas Krebs übrigens vom 15-17.07.2021 eine Online-Konferenz in englischer Sprache ab.


Smarter reisen

14.06.2021 (jdb) Der deutsch-britische Künstler Tino Sehgal wurde vom Vielflieger zum Reisevermeider. Ich - Johanna - habe vergangenen Sommer ein paar praktische Tipps für klimaschonendes Reisen von ihm aufgeschnappt, die nach wie vor aktuell sind: https://www.reflab.ch/delfine-vor-brasilien/ Am Klimaschonendsten ist es natürlich, zu Hause respektive im Homeoffice zu bleiben. 😉


Wie sieht die Klimabilanz von Videokonferenzen aus?

10.06.2021 (jdb) Viele von uns sitzen gefühlt ständig in Videokonferenzen. Was machen Online-Konferenzen mit der CO2-Bilanz?, fragte ich - Johanna - in einer Umweltteam-Sitzung. Andreas Frei sandte umgehend Infos. Verglichen mit analogen Treffen verursachen digitale Meetings in der Regel deutlich weniger Treibhausgase. Für fundierte CO2-Bilanzierungen existieren derzeit noch nicht ausreichend Datenmengen, aber es wird geschätzt, dass pro Teilnehmer:in der Ausstoss für eine einstündige Videokonferenz zwischen ca. 0,05 kg CO2 bis 60 kg variiert. Die Zahl basiert auf Erhebungen des Umweltbundesamtes (UBA) und einer Studie von «Green Cloud Computing» aus dem Jahr 2020. Die Ausstossmenge hänge von der Art der Konferenzen ab (Teilnehmerzahl, HD-Qualität etc.). Zwischendurch Videos ausschalten ist übrigens nicht unhöflich, sondern smart: Es spart Übertragungsenergie. Weitere Infos unter www.klima-kollekte.de


    Kirchgemeinde Dietlikon stärkt die Biodiversität 09.06.2021 (ses)

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    Kirchgemeinde Affoltern am Albis baut Wildbienenhotel 09.06.2021 (ses)

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    Kirchgemeinde Sihltal: Ideen-Briefkasten steht!

    07.06.2021 (npa) Elementar ist für den Grünen Güggel die Beteiligung der Gemeindemitglieder. Das macht Sinn: Schliesslich soll nicht nur etwas Konkretes verbessert, sondern auch eine neue Haltung gegenüber der Umwelt gefördert werden. Um unsere Mitglieder mit ihren Ideen an Bord zu holen, haben Umweltbeauftragte und Jugendliche aus Altholz Briefkästen gebaut und beschriftet. Diese wurden an der Kirchgemeindeversammlung gezeigt und an vier Orten aufgestellt. Im Innern finden Interessierte Infos zum Grünen Güggel und ein Blatt, um Ideen einzureichen. Natürlich gibt es auch auf unserer Webseite einen (virtuellen) Ideen-Briefkasten!

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    Marianne Kaufmann (Kirchenpflege, Umweltbeauftragte) und Ueli Amman, Mitglied des Umweltteams stellen an der Kirchgemeindeversammlung den Ideen-Briefkasten vor. Damit startet das Projekt „Grüner Güggel“ in der Kirchgemeinde Sihltal für alle sichtbar. (Bild: npa)


    Kirchgemeinde Sihltal: Aufbruch zum Grünen Güggel

    28.05.2021 (npa) 40 fleissige Kinder und Jugendliche wühlen in der Erde, sammeln Steine, graben Wurzeln aus, planen Kräuterbeete und pflanzen Setzlinge. Bereits im Bewusstsein, den Weg des Grünen Güggels gehen zu wollen, stellte das Leitungsteam das Herbstlager 2020 unter das Motto „Ab in Garte!“ und gestaltete mit den Teilnehmenden rund um die Kirche Langnau verschiedene Beete zur Förderung der Biodiversität. Die Begeisterung und das Ergebnis liessen sich wunderbar als Argumente für den Kirchenpflege-Entscheid im Herbst 2020 brauchen: So viel Spass kann Nachhaltigkeit machen!

    Herbstlager 2020 in der Kirchgemeinde Sihltal: Beete, beschienen von der Sonne, werden gestaltet (Foto: npa)
    Herbstlager 2020 in der Kirchgemeinde Sihltal: Beete, beschienen von der Sonne, werden gestaltet (Foto: npa)

    Andreas Frei im Interview

    26.05.2021 (jdb) Anlässlich des Auftakts vom Frühjahrskonvoi 2021 / 2022 stand Andreas Frei vom ökumenischen Verein oeku Kirchen für die Umwelt Rede und Antwort zu Fragen, die Johanna zusammen gestellt hat - hier geht es zum Video.

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    Impressionen vom Auftakt des Frühjahrskonvois 2021 /2022

    26.06.2021 (ses / jdb: Fotos) Schön war es. Intensiv war es - unser Auftakt mit rund 35 Personen. Hier einige Impressionen ... und die Medienmitteilung der Zürcher Landeskirche (PDF).

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    Teilnehmende an der Auftakt-Veranstaltung des Grünen Güggel Konvois
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    Andreas Frei geht auf die vorher geäusserten Erwartungen und Fragen ein.


    Grüner-Güggel-Prädikat

    10.05.2021 (jdb) Hier finden Interessierte das Register zertifizierter Kirchgemeinden in der Schweiz. Die Liste führt die Zertifizierungsstelle oeku Kirchen für die Umwelt. Die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Meilen, die Katholische Kirche Sirnach, die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Stäfa und fünf weitere Gemeinden sind schon das zweite Mal zertifiziert.

    Wer sich über die evangelisch-reformierten Kirchgemeinden im Kanton Zürich visuell informieren möchte, findet auf dieser Webseite unten eine Landkarte: Sie zeigt alle Kirchgemeinden, die sich entweder auf den Weg gemacht haben oder bereits das Umweltlabel tragen.


    Vorbild ist der «Grüne Hahn»

    09.05.2021 (jdb) «Kirchen können nicht öffentlich Wasser predigen und heimlich Wein trinken», sagt Martin Goebel, der Umweltbeauftragter der Evangelisch-reformierten Kirche in Deutschland. Die Evangelischen Kirchen in Deutschland mit ihren Einrichtungen verbrauchten 1995 so viel Energie wie die Stadt Hannover – und sorgen für CO2-Emissionen in Höhe von Kenia und dem Sudan zusammen. Weil das nicht so bleiben durfte, betreiben viele Landeskirchen seit Jahren Umweltmanagement unter dem Namen „Grüner Hahn", im süddeutschen Raum auch "Grüner Gockel" genannt.


    Wir leben ökologisch auf (zu) grossem Fuss

    08.05.2021 (jdb) Ein Berliner Museum, der Martin-Gropius-Bau, hat im Sommer 2020 seine Energiebilanz im Rahmen der Ausstellung "Down to Earth" offengelegt. Die Ausstellung selbst war "unplugged", ohne elektrische Energie: kein Computer, kene Klimatisierung und natürliches Licht statt elektrisches. Ziel war es, einen Bewusstseinswandel anzuregen. Die Liste des jährlichen Energie- und Materialverbrauchs der Institution liest sich fast wie ein Sündenregister:

    • Der Gesamtenergieverbrauch des Museums liegt jährlich bei etwa fünf Millionen Kilowattstunden Strom.
    • Knapp sieben Millionen Liter Wasser werden in dem Haus jährlich verbraucht.
    • Die Emissionen von Treibhausgasen (CO2-Äquivalente) pro Mitarbeiter:in liegen jährlich bei knapp 28 Tonnen. Zum Vergleich: eine 100 Jahre alte Fichte kann 2,6 Tonnen CO2 speichern.
    • Rund 100 000 Kilometer an Dienstreisen mit Flugzeugen wurden (vor dem Corona-Ausbruch) jährlich geflogen, etwa zweieinhalb Erdumrundungen entlang des Äquators.
    • Ein rund 14 Meter hoher Stapel an Papier wird pro Jahr bedruckt.
    • Und es fallen knapp 30 Tonnen Restmüll an, was etwa 300 000 Tafeln Schokolade entspricht
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      Gott in der Klimakrise

      07.05.2021 (jdb) Genau im richtigen Moment erscheint im TVZ das Buch "Gott in der Klimakrise". Herausgeber sind David Plüss und Sabine Scheuter. Wir empfehlen es Ihnen wärmstens. Unser Schöpfungsglaube bleibt nicht unberührt von der Klimakrise. Wir müssen unser Verhältnis zu Natur und Umwelt grundlegend überdenken. "Das Thema Schöpfung ist nicht mehr zu trennen von den Herausforderungen, vor die uns die Klimakrise stellt. Sie hat nicht nur ethische Implikationen, sondern sie geht tiefer, erschüttert auch Glaubenswahrheiten und Gottesbilder."

       


      Unser Umweltteam: Meetings planen, Kommunikation organisieren

      05.05.2021 (ses) Schnell, schnell - als erstes möchte ich Teamsitzungen fixieren, abhängig von Schulferien, den Konvoi-Terminen und den Sitzungen unserer Geschäftsleitung. Denn mindestens viermal werden wir Zwischenergebnisse dem Management vorlegen. Der Grüne Güggel Prozess ist unser Taktgeber. Und als zweites: Wir werden in der Landeskirche regelmässig kommunizieren wollen und müssen. Welche bestehenden Gefässe lassen sich nutzen? Auch das versuche ich schon in Erfahrung zu bringen.


      Aus der ref. Kirchgemeinde Dübendorf: Das Umweltteam weist mit einem Plakat auf nachhaltiges Einkaufen hin ((c) Andreas Frei)

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      Das Umweltteam der Landeskirche lernt sich kennen

      04.05.2021 (ses) Vier im Kernteam - klein, fein, agil: Gemeinsame Termine werden wir sicher relativ einfach finden. Gut! Sind wir auch genug, um die Arbeit zu schultern? Werden wir sehen. Immerhin können wir auf den Schultern von Riesen aufbauen - Vorarbeiten in der Landeskirche gibt es bereits; auch andere Landeskirchen geben wohl auf Anfrage Einblicke. Schön ist: Das erste Kennenlernen im Team zeigte: Wir sind sehr divers und komplementär aufgestellt. Kommunikationstark die eine, Zahlen- und Fakten-affin die nächste, der dritte mag Konkretes, Handfestes. Und ich selbst habe Freude am Organisieren unseres Projektes.


      Globale Erwärmung:  Was können wir tun?

      03.05.2021 (ses) Abends auf dem gemütlichen Sofa lese ich Düsteres: Forscher:innen des Climate Action Trackers, der mit Klimadaten vieler Länder gespeist wird, prognostizieren: Wenn alle bisher geplanten Klimaschutzmassnahmen umgesetzt werden, wird die Erderwärmung bis zum Jahr 2100 im Vergleich zur vorindustriellen Zeit bei 2,4 Grad Celsius liegen. Nur wenn bis 2030 alle globalen Emissionen halbiert werden, kann der Temperaturanstieg auf 1,5 Grad Celsius begrenzt werden, dem Ziel des Pariser Klimaabkommens. - In zwanzig Tagen startet unser Grüner Güggel-Prozess. Können wir ähnlich ambitionierte Ziele für die Landeskirche fassen: Eine Reduktion unseres ökologischen Fussabdrucks um die Hälfte bis 2030?


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