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7.5 Lagervertrag

Teilnehmende bzw. deren gesetzliche Vertreter und Organisation, d.h. die Kirchgemeinde, vertreten durch die Lagerleitung, schliessen für ein Lager einen Vertrag. Auch wenn solche Verträge nicht der Schriftlichkeit bedürfen, so ist es doch ratsam, einen Lagervertrag schriftlich abzuschliessen, damit Klarheit über den Inhalt des Vertrages und die gegenseitige Verpflichtung herrscht. Dies geschieht in der Regel durch die Ausschreibung des Lagers (Offerte des Vertrages) und die schriftliche Anmeldung (Akzeptanz des Vertrages). Mit Eingang der Anmeldung ist der Vertrag dann abgeschlossen. Mindestens enthalten sein sollten: Dauer, Ort, Art und Name der Unterkunft, Preis, Hinweis auf Versicherungen, Lagerregeln (siehe Muster-Lagervertrag). Aus dem Vertrag ergeben sich für die Organisation weitere Pflichten (siehe Verantwortung, Haftung).

Daher raten wir dazu, Lager immer auszuschreiben und eine schriftliche Anmeldung einzufordern, auch wenn das Lager zum obligatorischen Programm gehört und schon in die Jahresplanung aufgenommen ist.