Message
AD2110

Jugendkultur und wie politisch darf Jugendarbeit sein?

Jugendliche orientieren sich an Vorbildern und sind in ihrer Identitätsentwicklung unterschiedlicher Einflüsse ausgesetzt. Welche Aufgaben, Möglichkeiten, Herausforderungen und Grenzen stellen sich dabei für Jugendarbeitende?
Um sich mit der Lebenswelt von Jugendlichen auseinanderzusetzen und sich in der Arbeit daran zu orientieren, bedarf es Wissen zu Grundlagen aktueller Jugendkulturen und Szenen. Wie politisch darf Jugendarbeit sein? Wie reagieren Jugendarbeitende, wenn Jugendliche sie anfragen, ob sie Hilfestellung bieten können bei Planung und Aufruf zu politischen Aktionen wie Schülerstreiks und Klimademos? Wie werden Arbeitgebende und Vorgesetzte darüber informiert?

Inhalte

Jugendkultur Aktuell – von Strassenrap bis zu Ultras. Jugendkulturelle
Bewegungen sind für Jugendliche und ihre Entwicklung wichtige
Orientierungspunkte. An welchen Vorbildern orientieren sich Jugendliche?
Wo finden sie ihre Peer Gruppe und wo fühlen sie sich zugehörig?

Jugendliche nehmen Themen oft schneller wahr
als etablierte Institutionen, wie beim Thema Klimaschutz
deutlich wurde. Sie reagieren direkter und nutzen die sozialen Medien für
die Verbreitung ihrer Ideen und Aktionen. Wie begegnen
Jugendarbeitende diesen Phänomenen? Wie offen
dürfen Jugendarbeitende ihre politische Gesinnung in der Arbeit mit
Jugendlichen äussern?

Ziele

Diese Weiterbildung soll eine aktuelle Grundlage zu
verschiedenen Jugendkulturen und deren Bedeutung für die Arbeit mit
Jugendlichen bieten. Klärung der Handlungsspielräume in der
offenen, kirchlichen, und verbandlichen Jugendarbeit für
soziale, ökologische, politische Aktivitäten von Jugendlichen.

Zielgruppe

Sozialdiakonie, Jugendarbeit

Veranstalter

okaj zürich in Kooperation mit ELK und Jugendseelsorge.

Aufgaben wahrnehmen

    Kontakt

  • Leitung Christoph Vecko
  • Kontakt
  • Telefon 044 258 91 79