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Kompetenzstrukturmodelle: Mitarbeiten in der Kirche mit Talent und Kompetenz

Die Zürcher Landeskirche sorgt für optimale Personalentwicklung.

Kompetente Mitarbeitende sind ein wichtiger Schlüssel für die Weiterentwicklung der Kirche. Die Zürcher Landeskirche schafft mit Kompetenzstrukturmodellen Klarheit über gefragte Fähigkeiten in den kirchlichen Berufen und sorgt für optimale Personalentwicklung.  

Wo liegen meine beruflichen Stärken? Wo kann ich mich weiterentwickeln? Welche Aufgaben sind in der Kirche gefragt? Die von der Zürcher Landeskirche entwickelten Kompetenzstrukturmodelle geben Antworten auf diese Fragen und schaffen Orientierung – zur Selbst- und Fremdeinschätzung von Mitarbeitenden und Behörden. Sie knüpfen an, an das für die Pfarrschaft bereits 2016 entwickelte Modell und komplettieren die Grundlagen der Personalentwicklung einer zukunftsgerichteten Kirche.  

Glaubwürdig und lösungsorientiert 

Für jede Berufsgruppe sowie für kirchliche Behörden wurden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Berufsgruppen- und Behördenvertretungen je eigene Kompetenzstrukturmodelle entwickelt – für Mitarbeitende in den Bereichen Sozialdiakone, Katechetik, Kirchenmusik, Sigristenamt und für Verwaltungsfachleute und Kirchgemeindeschreiber und -schreiberinnen. Als Orientierungsrahmen dienen dabei fünf – auch in anderen Persönlichkeitsmodellen bewährte – Kompetenzfelder, nämlich: Glaubwürdig leben; Lösungen entwickeln, Beziehungen gestalten, Ergebnisse erbringen, Einfluss nehmen. 

Sie sind nicht als Anforderungskatalog zu lesen, sondern fungieren als Raster, mit Hilfe dessen man sich individuell verorten kann und aus dem sich Entwicklungsfelder herauslesen lassen, sowohl aus Sicht der Mitarbeitenden wie aus Sicht der Führungspersonen. Diese Individualisierung stellt sicher, dass der beruflichen Vielfalt und dem Bedarf in den Kirchgemeinden Rechnung getragen wird und Mitarbeitende gezielt und ihren Talenten entsprechend gefördert werden.  

Attraktiv auf dem Arbeitsmarkt 

So lässt sich ablesen, welche Fähigkeiten beispielsweise als Sozialdiakonin oder als Sigrist gefragt sind, welche Möglichkeiten sich je nach Persönlichkeit und Stellenprofil einem Kirchenmusiker oder einer Katechetin anbieten. Die Kompetenzstrukturmodelle sollen Kirchgemeinden auch als Grundlage für die Planung und Ausschreibung von Stellen dienen. Sie können für Standort- und Mitarbeitendengespräche oder zur Rollenklärung in Teams genutzt und somit als Führungsinstrument eingesetzt werden. Dieser Aspekt wird in die künftige Behördenschulung der Landeskirche integriert.  

In herausfordernden Zeiten des Wandels unterstützen die Kompetenzstrukturmodelle alle kirchlichen Mitarbeitenden dabei, ihre Laufbahn zu gestalten und ihre Arbeitsmarktfähigkeit zu entwickeln.  


Kontakt:  

Thomas Schaufelberger, Leiter Kirchenentwicklung. thomas.schaufelberger@zhref.ch 

Bei Fragen zur konkreten Anwendung:  
Susana Méndez, Abteilung Kirchenentwicklung, Personalentwicklung: susana.mendez@zhref.ch   


:: Kompetenzstrukturmodell: Die wichtigsten Details


:: Alle Kompetenzstrukturmodelle auf einen Klick (PDFs)


:: Interview mit Thomas Schaufelberger, Leiter der Abteilung Kirchenentwicklung, und Susana Méndez, Verantwortliche im Bereich Personalentwicklung