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Ansprechende Gottesdienste

Besonders ansprechende Gottesdienste sollen eine Breitenwirkung erfahren. Aus guter Praxis können andere Gemeinden lernen und diese Impulse umsetzen. Aus dem Jahresbericht 2010.

Auf dem Weg zu einem Gottesdienstkonzept


Im Rahmen der Entwicklung eines Gottesdienstkonzeptes wurde eine Studie in Auftrag gegeben, in der aus der Sicht von
Kulturschaffenden Gottesdienste kritisch gewürdigt wurden.

Aus diesem Blickwinkel standen die Kriterien Dramaturgie und Ästhetik im Vordergrund. Dennoch ergab sich daraus auch in theologischer Hinsicht eine qualifizierte Rückmeldung: Es ist darauf zu achten, dass der Glaube in guter Form zur Sprache kommt, so dass die Botschaft Ereignis und die feiernde Gemeinde zur lebendigen Gemeinschaft wird. Im Blick auf ein künftiges Gottesdienstkonzept zeichnen sich vier Linien ab:

  1. Entwicklung eines Netzwerks unter Pfarrerinnen und Pfarrern, das dem Erfahrungsaustausch, der gegenseitigen Impulsgebung und Ermutigung dient.
  2. Entwicklung eines Netzwerks unter Kirchgemeinden, das die Verbreitung gelungener gottesdienstlicher Angebote unterstützt.
  3. Gottesdienstentwicklung ist Personalentwicklung: Die gottesdienstliche Handwerkskunst ist in der Aus- und Weiterbildung der Pfarrerinnen und Pfarrer zu verstärken.
  4. Einräumen von genügend Zeit für die Vorbereitung des Gottesdienstes.