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Konsultativer Prozess zum landeskirchlichen Innovationskonzept

Liebe Behördenmitglieder

Im Auftrag des Kirchenrats arbeiten wir an einem «landeskirchlichen Innovationskonzept». Es steht im Zusammenhang mit dem Legislaturziel 6 «Innovation fördern». In gewisser Weise geht es dabei um die Fortsetzung des Reform- und Innovationsprozesses KirchGemeindePlus, der formell 2023 endet. Es geht also um eine zukunftsfähige Kirche. 

Die Projektgruppe mit Diana Abzieher, Agnes Joester, Simone Siegenthaler, Matthias Bachmann, Mathias Burri, Reto Nägelin und Thomas Schaufelberger hat aufgrund von Rückmeldungen von 48 Kirchgemeinden aus einer Umfrage an alle 111 Kirchgemeinden im Kanton Zürich einen ersten Entwurf erarbeitet, der nun an verschiedenen Orten – zum Beispiel in den Frühjahrskapiteln der Berufe – vorgestellt werden wird. Die Resultate aus der Umfrage werden separat an die Kirchgemeinden zurück gespiegelt.

Auch Sie bekommen nun Einblick in den ersten Entwurf (noch überhaupt nicht die Endfassung). Denn Sie sind wichtige Wissensträger:innen, wenn es um Innovation in der Kirche geht. Wir sind an Ihren Rückmeldungen interessiert!

Achtung: Dies ist noch keine formelle Vernehmlassung. Zunächst geht es eher darum, die erste Skizze anzureichern mit weiteren Perspektiven aus Kirchgemeinden. Eine politische Vernehmlassung durch den Kirchenrat erfolgt erst später!

Unsere Bitte an Sie: Wenn Sie möchten und einmal eine ruhige Stunde finden, bitte lesen Sie das beiliegende Dokument einmal durch (es geht eigentlich nur um die Seiten 3 bis 20) und machen Sie sich Notizen mit Beobachtungen, Kommentaren, Ergänzungen, Verständnisfragen, Kritik. Und dann stellen Sie uns diese Notizen bis Ende April zur Verfügung. Am besten tragen Sie dies auf dem folgenden Padlet online – Sie können pro Notiz ein Kästchen machen - ein:

 https://padlet.com/edlo/uodtvpv5unia9fvv

Unser Versprechen: wir arbeiten akribisch und zuverlässig alle Rückmeldungen in den Text ein. Unsere Idee ist, dass das Dokument dadurch gesättigt wird von den Erfahrungen der Menschen, welche die Kirche heute gestalten. Nur so gibt es aus unserer Perspektive eine Chance, ein konsensfähiges Dokument zu erstellen, das im Dezember der Kirchensynode vorgelegt werden soll.

Sie können zu allen Teilen Bemerkungen, Gedanken notieren. Uns interessiert besonders die Frage, ob der Innovationsbegriff verständlich ist, ob wir schon die richtige Balance zwischen bestehenden und neuen Überlegungen gefunden haben, ob wir die richtigen Innovationsfelder definiert haben und ob die Zielsetzungen motivierend und zugleich realistisch sind.

Danke allen, die sich beteiligen.

Herzliche Grüsse
Thomas Schaufelberger, Pfarrer
Leiter Abteilung Kirchenentwicklung
Leiter Arbeitsstelle A+W – Aus- und Weiterbildung der Pfarrpersonen des Konkordats