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Projekt Wegbegleitung

Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter sind Freiwillige, welche Menschen in schwierigen Lebenssituationen für ein abgemachte Zeit begleiten. Ziel ist es immer Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten. Informationen für Kirchgemeinden, interessierte Freiwillige und Menschen, die sich eine Wegbegleitung wünschen.

Für Kirchgemeinden

Es gibt im Leben immer wieder Situationen, die Menschen nicht alleine bewältigen möchten. Das können Schicksalsschläge sein wie Krankheiten, unfreiwillige Umzüge, Arbeitslosigkeit; viele fühlen sich in solchen Situationen alleine und nicht verstanden. Hier kommt Wegbegleitung ins Spiel: Menschen in kritischen Lebenssituationen werden von geschulten Freiwilligen kompetent begleitet. Dabei basiert jede Begleitung auf einer Vereinbarung über Ziel und Zeitdauer der Begleitung. Die Freiwilligen werden während der Begleitung von einer kompetenten Koordinatorin begleitet.

Menschen zu besuchen und zu begleiten hat in der reformierten Zürcher Kirche eine lange, etablierte Tradition. Besuchsdienste für ältere Menschen sind ein institutionalisierter Bestandteil der Kirchgemeinden und haben auch in den Gesamtkirchlichen Diensten einen festen Platz. Was fehlt, ist eine Besuchs- und Begleitarbeit für Menschen, welche nicht zu einer spezifischen Zielgruppe gehören; für Menschen, die durch eine Entwicklung in ihrem Alltag an eine Grenze geraten, wo sie die Situation nicht mehr völlig selbstgesteuert meistern können. Suchen Einzelpersonen eine solche Unterstützung so müssen sie eine Begleitung innerhalb ihres sozialen Netzwerkes selber finden. Wo aber dieses Netzwerk fehlt oder nicht in der Lage ist, diese Begleitung zu gewährleisten, tappen die Hilfesuchenden im Dunkeln. – Wegbegleitung ist eine Möglichkeit solche Menschen schnell und unkompliziert zu unterstützen. Das Projekt wurde bereits in den Kantonen Basel-Stadt und Aargau durch die katholischen und reformierten Kirchen erfolgreich eingeführt.

Im Kanton Zürich wird das Projekt in Zusammenarbeit mit interessierten Kirchgemeinden während der Pilotphase an mehreren Orten aufgebaut. Dabei stellen Kirchgemeinden die Ressourcen vor Ort sicher (Ressourcen für Koordination und Betreuung der Freiwilligen), die Reformierte Kirche Kanton Zürich stellt in der Pilotphase Schulung, Entwicklung und Begleitung zur Verfügung. Das Projekt eignet sich auch für übergemeindliche oder ökumenische Zusammenarbeit. Die Gesamtkirchlichen Dienste unterstützen sie beim Aufbau gerne mit Beratung, Arbeitsmaterial und Schulung. 

Gerne stellen wir Ihnen das Projekt unverbindlich in Ihrer Kirchgemeinde vor. Kontakt und Informationen: Abteilung Kirchenentwicklung, Angela Gander, 044 258 92 01, angela.gander@zh.ref.ch

Für Freiwillige

Die Pilotgemeinden suchen laufend motivierte, belastbare Freiwillige, die bereit sind, einen Teil ihrer Zeit und ihre menschlichen Fähigkeiten für Menschen in schwierigen Lebenssituationen einzusetzen – das sind Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter, wie wir sie uns wünschen!

Dabei werden klare Abmachungen über Zeitrahmen und Ziel der Begleitung getroffen. Die Wegbegleiter und Wegbegleiterinnen bieten den Menschen Hilfe zur Selbsthilfe und nehmen selber regelmässig an Supervision und Erfahrungsaustausch teil. Die Koordinatorin steht für Fragen und Anliegen während der Begleitung zur Verfügung. Bei Interesse wenden Sie sich an die für sie bevorzugte Wegbegleitungs-Koordinationsstelle:

Wegbegleitung reformierte Kirche Zürich, www.wegbegleitung-zh.ch
Koordinatorin Barbara Morf-Meneghin
076 210 40 62, wegbegleitung@reformiert-zuerich.ch

Wegbegleitung Uster
Koordinator Rémy Beusch
044 943 15 11, remy.beusch@refuster.ch

Weitere werden folgen.

Einführungskurs für WegbegleiterInnen

Die Einführungsschulung ist ein wesentlicher Bestandteil des Einsatzes als WegbegleiterIn.

Einführungskurse finden in den beiden Projektgemeinden sporadisch statt, wenn genügend Interessenten vorhanden sind. Aktuelle Daten erfahren sie auf dieser Seite. Sind sie interessiert Wegbegleiterin zu werden, finden jedoch keine Daten? Dann melden sie sich unverbindlich bei einer der beiden Projektkoordinatoren

Für Menschen die Wegbegleitung wünschen

Manchmal wünscht man sich jemanden, um gewisse Sorgen und Fragen zu besprechen, jemanden, der mitkommt zu einem schwierigen Termin, der einen unterstützt in administrativen Belangen oder bei einem Gang zu den Behörden.

Sie sind in eine herausfordernde Situation geraten, die Sie nicht alleine bewältigen möchten, sondern sich eine kompetente Begleitung wünschen? Dafür gibt es Wegbegleitung. Unsere Koordinatorinnen sprechen mit Ihnen die gewünschte Begleitung ab, vereinbaren ein Ziel und Zeitrahmen und vermitteln Ihnen nach Möglichkeit eine geeignete freiwillige Wegbegleiterin / einen freiwilligen Wegbegleiter.

Wegbegleitung ist kein therapeutisches Angebot, aber Wegbegleitung unterstützt Sie, selber wieder Tritt im Alltag zu fassen. Wegbegleitung ist ein diakonisches Angebot und steht Menschen verschiedener Religion, Konfession, Herkunft oder Geschlecht kostenlos zur Verfügung.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, wenden Sie sich bitte an die bevorzugte Koordinationsstelle:

Wegbegleitung reformierte Kirche Zürich, www.wegbegleitung-zh.ch 
Koordinatorin Barbara Morf-Meneghin
076 210 40 62, wegbegleitung@reformiert-zuerich.ch

Wegbegleitung Uster
Koordinator Rémy Beusch
044 943 15 11, remy.beusch@refuster.ch

Weitere werden folgen.

Flyer Wegbegleitung reformierte Kirche Zürich

Flyer Wegbegleitung Uster