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Richtlinien zur Freiwilligenarbeit

Die Richtlinien regeln als Ergänzung zur Kirchenordnung (Art. 141) die Gestaltung und Rahmenbedingungen der Freiwilligenarbeit in der reformierten Kirche Kanton Zürich

Freiwillige sind  für die Kirche essenziell. Wie wichtig ihre Mitarbeit für die Gestaltung des Gemeindelebens ist und welcher Rahmenbedingungen sie bedarf, hält die Kirchenordnung in Artikel 141 fest. Die gemäss Kirchenordnung erlassenen Richtlinien zur Freiwilligenarbeit beschreiben die Rahmenbedingungen der Freiwilligenarbeit detaillierter, als es die Kirchenordnung vermag. Sie liefern eine Definition, was unter kirchenrechtlichen Gesichtspunkten unter Freiwilligenarbeit zu verstehen ist und stecken den Geltungsbereich ab. Der Gesetzestext hält ausserdem die Rechte und Pflichten der Freiwilligen (z. B. Spesen, Weiterbildung, Rechtschutz) fest und beschreibt die Aufgaben und Zuständigkeiten der Kirchgemeinden im Umgang und in der Förderung der Freiwilligenarbeit.

Die Richtlinien sind den Kirchgemeinden eine gute Stütze zur Gestaltung der Freiwilligenarbeit. Gerade im Hinblick auf die engere Zusammenarbeit der Gemeinden im Rahmen von Kirchgemeindeplus sind sie ein hilfreiches Instrument, wenn es darum geht, die Freiwilligenarbeit neu und in grösseren Strukturen zu denken.

Den Kirchgemeinden wird empfohlen, die neuen Richtlinien als Anstoss für eine Situationsanalyse zu nehmen. Der Fachbereich "Partizipation und Freiwillige" bietet zur Umsetzung der Richtlinien verschiedene Arbeitsinstrumente, persönliche Unterstützung und Beratung.

Die Richtlinien sind in der Gesetzessammlung des Kantons abrufbar.