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Rückstellungen für den Zentralkassenbeitrag (§ 18 VVO FiVo; Übergangsbestimmung IX)

Der Zentralkassenbeitrag (ZKB) wird immer mit zweijähriger Verzögerung fällig, die Berechnung basiert auf den Steuereinnahmen des Vorvorjahres. Bisher wurde der zu entrichtende Zentralkassenbeitrag zum Zeitpunkt der Fälligkeit dem Aufwand belastet. Neu wird der mutmassliche Zentralkassenbeitrag zum Zeitpunkt der Entstehung dieser Verpflichtung (nämlich durch die Steuereinnahmen des Rechnungsjahres) verbucht und zurückgestellt. Wie im letzten Übergangsjahr (2019) sind auch im Rechnungsjahr 2020 zwei Zentralkassenbeitrags-betreffnisse zu verbuchen. Die zusätzliche Rückstellung (Zentralkassenbeitrag 2022) ist analog dem Rechnungsjahr 2019 zu verbuchen. Kirchgemeinden, welche aufgrund ihres Rechnungsabschlusses voraussichtlich der Steuerkraftabschöpfung unterliegen, stellen diese Beiträge ebenfalls zurück. Ein Buchungsschema, welches Sie bei der Bildung der Rückstellungen unterstützt finden Sie nachfolgend: