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Helvetia predigt auch in Zürich

"Helvetia predigt": Der ökumenische Gottesdienst stellt das 50-jährige Jubiläum des Frauenstimmrechts ins Zentrum. Mit Pfr. Michel Müller, Kirchenratspräsident.

Ökumenischer Gottesdienst der Zürcher Altstadtkirchen: 10.00 Uhr, Münsterhof. Bei Schlechtwetter in der Kirche St. Peter.


Vor 50 Jahren, am 7. Februar 1971, erhielten die Frauen in der Schweiz auch politisch ihr Mitspracherecht. Grund genug, den Gottesdienst am 1. August dem Thema „Helvetia predigt“ zu widmen. An einer Stelle In der Bibel wurden Frauen angehalten zu schweigen in der Gemeinde. Mit einer langen Wirkungsgeschichte für alle Frauen, bis heute. Andere Bibelstellen erzählen jedoch, wie Frauen geredet haben - und zugehört. Und was dabei in Gang gekommen ist. Der Gottesdienst zeigt ökumenisch vielstimmig, wo Menschen stimmlos sind - und was Menschen ermutigt, ihre Stimme zu erheben. Ist das Ziel erreicht, wenn Frauen predigen? Solche und viele weitere Fragen werden in der Dialogpredigt aufgeworfen.

Die Predigt gestalten gemeinsam:
Pfrn. Cornelia Camichel, St. Peter
Pfr. Michel Müller, Kirchenratspräsident, Vertretung Grossmünster

Die Liturgie gestalten:
Pfr. Tobias Frehner, Vertretung Fraumünster
Pfrn. Melanie Handschuh, Christkatholische Kirchgemeinde, Augustinerkirche
Pfr. Josef Karber, römisch-katholische Kirche, Liebfrauen
Pfrn. Kathrin Rehmat, Predigerkirche

Musikalisch begleitet wird der Anlass von der Harmonie Zürich-Oberstrass unter der Leitung von Marcel Stöckli.