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Antisemitismus bekämpfen – mit neuer Website

Mit der Corona-Krise hat auch der globale Antisemitismus wieder Hochkonjunktur. Wirre Verschwörungsfantasien, die jüdische Machenschaften hinter den Corona-Massnahmen vermuten, finden plötzlich in vielen Kreisen Anklang. Doch wie reagieren, wenn der Onkel während dem Familienessen plötzlich antisemitische Parolen schwingt? Und was tun, wenn der Mitschüler plötzlich stereotypische Bilder von Juden wiedergibt? Um in solchen Situationen richtig reagieren zu können, lanciert die GRA Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus in Zusammenarbeit mit einem bisher einzigartigen Zusammenschluss an Experten die Website stopantisemitismus.ch.

Antisemitismus geht uns alle etwas an. Denn dieser findet nicht nur in rechtsextremen Gruppen Anklang. Vor allem judenfeindliche Sprache kann überall vorkommen, wie eine aktuelle Umfrage bei Schweizer Jüdinnen und Juden ergab − ob auf dem Schulhof, im öffentlichen Verkehr oder am Arbeitsplatz.

Während bestimmte antisemitische Aussagen bewusst getätigt werden, wiederholen viele Menschen antisemitisches Gedankengut, ohne sich dessen bewusst zu sein. Als Zeuge solcher Aussagen weiss man oft nicht, wie reagieren und bleibt als Zuhörer ratlos zurück. Stopantisemitismus.ch hilft, solchen
Situationen bestimmt entgegenzutreten. Auf der Website finden Sie reale Beispiele antisemitischer Aussagen aus dem Schweizer Alltag. Wir zeigen, was an solchen Aussagen problematisch ist, liefern Argumentationshilfen und Handlungsempfehlungen und geben einen Überblick an Anlaufstellen und Bildungsangeboten.

Das Projekt «Stop Antisemitismus» wurde von der deutschen Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius 2018 initiiert und gemeinsam mit Partnern umgesetzt. stopantisemitismus.ch ist das Schweizer Pendant zur deutschen Originalwebsite stopantisemitismus.de.

:: stopantisemitismus.ch