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Welches Geld brauchen wir?

St. Anna Forum
  • Wann 26.04.2018 ab 19:30 (Europe/Zurich / UTC200)
  • Wo St. Anna Kapelle, St. Annagasse 11, Zürich
  • Termin zum Kalender hinzufügen iCal

Ein Abend zur Geldschöpfung und zur Vollgeld-Initiative

Trotz Negativzinsen der Nationalbank kommt das Geld der Banken nur spärlich in der Realwirtschaft an. Es wird von den Banken immer mehr dazu verwendet, mit ihm in der Finanzbranche Geld zu verdienen. Ein wachsender Schuldenberg, der mit immer neuen Krediten bewirtschaftet wird, und Hypes an den Börsen sind die Folge. Derweil geht die Wohlstandsschere immer weiter auseinander, der Mittelstand verschwindet.

«Geldschöpfung», die Steuerung der gesamten Geldmenge, ist Aufgabe der Nationalbank, wie dies das Schweizer Volk 1891 beschlossen hat. Durch die Möglichkeiten der elektronischen Geldschöpfung schaffen inzwischen Privatbanken 90 % der Geldmenge. Die Vollgeld-Initiative will dieses Experiment beenden, und die Steuerung der gesamten Geldmenge wieder der Nationalbank zuweisen. Dies mit der Absicht, dass das Geld künftig wieder vermehrt seinem primären Zweck und dem Allgemeinwohl dient.

Einführung
Geldschöpfung durch die Nationalbank und die Geschäftsbanken – wie funktioniert sie.
Carlos Lenz, Direktor, Leiter Volkswirtschaft Schweizerische Nationalbank

Das private Geld der Banken: ein kollektiver Irrtum, und wie er gelöst werden kann.
Christoph Pfluger, Buchautor zum Thema Geld, Mitinitiant der Vollgeld-Initiative,
Herausgeber von «Zeitpunkt!»

Mit den Vortragenden diskutieren auf dem Panel
Antoinette Hunziker-Ebneter, CEO und Gründungspartnerin Forma Futura Invest AG, Präsidentin des Verwaltungsrates BEKB AG, Mitgründerin und
Vize-Präsidentin des Stiftungsrates waterkiosk foundation
Thomas Wallimann-Sasaki, Dr. theol., Sozialethiker, ethik 22 – Institut für Sozialethik, Präsident a.i. der Nationalkommission Justitia et Pax der Schweizer
Bischofskonferenz

Moderation: Rolf Probala

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